Hundert Jahre nach der Dolomitenfront

Comenius-Projektwoche mit Schülern aus Italien und Belgien am BG/BRG Lienz.

In der Woche vom 2. bis zum 6. Februar 2015 besuchten 14 Schüler aus Italien und aus Belgien das Lienzer Gymnasium. Sie kamen vom Istituto Magistrale statale „Vittorio Gassman“ in Rom und vom De Bron Gymnasium in Tielt. Das sind zwei Partnerschulen, mit denen das BG/BRG Lienz an einem gemeinsamen Comenius-Projekt teilnimmt. Unter dem Titel „The Great War – Stimulating the Quality of Remembrance Education ” werden Themen über den Ersten Weltkrieg an den Schulen erarbeitet, in Workshops aufbereitet und mit Exkursionen zu Originalschauplätzen und historischen Gedenkstätten vertieft.

Unter der Leitung der Professoren Roland Roßbacher und Ingo Lindsberger arbeiteten die Gastschüler und 14 Lienzer Gymnasiasten an Themen über den Gebirgskrieg an der karnischen Front und in den Dolomiten. Der Bogen von Vorträgen, Workshops und Präsentationen reichte vom Minenkrieg über die 4000 Kriegsseilbahnen bis zur medizinischen Notversorgung und zu den psychischen Kriegsfolgen.

Im Rahmen der Projektwoche lernten die Gäste aus Rom und Tielt nicht nur die Stadt Lienz kennen, sie besuchten auch das Weltkriegsmuseum in Kötschach-Mauthen, Obertilliach mit Gedenkstätten, Biathlonzentrum, James Bond Location, Schipisten und Rodelbahn, sowie das Kaiserjägermuseum in Innsbruck.

Die gemeinsame Projektsprache ist Englisch, aber die Lienzer Gymnasiasten konnten mit ihren Gästen auch ihre Italienisch- und Französisch-Kenntnisse ausprobieren. Die Schüler aus Rom und aus Tielt waren bei den Familien ihrer Projektpartner untergebracht und konnten damit Osttirol besonders gut kennenlernen.

Demnächst erfolgen zwei Gegenbesuche: Mitte März fährt eine Gruppe von Lienzer Schülern zur Projektwoche nach Rom, und Anfang Mai reist die zweite Gruppe zu ihren Comenius-Partnern nach Belgien.

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