Heiligenblut: Frau fuhr Siebenjährigem mit Schi über Gesicht

Schwere Schnittverletzungen im Gesicht und einen Unterkieferbruch zog sich am 14. Februar 2015 ein siebenjähriger Schüler aus Großkirchheim bei einem Liftunfall im Schigebiet Großglockner-Heiligenblut zu.

Gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund fuhr der Bub mit dem Doppel-Schlepplift „Viehbühel“ in Richtung Bergstation. Dahinter fuhr der Vater eines der Buben. Im letzten Drittel kamen die beiden aus unbekannter Ursache zu Sturz und rutschten entlang der Liftspur talwärts.

Der Vater stieg sofort aus dem Lift aus und versuchte, die Kinder aus der Liftspur zu bringen. Zwei nachfolgende Frauen, die ebenfalls gemeinsam bergwärts fuhren, konnten nicht mehr ausweichen. Eine der beiden Frauen fuhr mit dem Schi über das Gesicht eines der beiden Buben. Laut Polizeiangaben kümmerten sich die Schifahrerinnen nicht um den verletzten Jungen, sondern fuhren weiter zur Bergstation und begingen Fahrerflucht.

Das junge Unfallopfer wurde vom Vater seines Freundes erstversorgt, von der Pistenrettung der Liftgesellschaft bis zum Hubschrauberlandeplatz gebracht, vom Rettungshubschrauber „C7“ in das BKH Lienz und anschließend in das Klinikum Klagenfurt geflogen.