Susanne Mair lief wieselflink die Streif hinauf

Osttirolerin verfehlte beim „Vertical Up“ nur knapp den Streckenrekord.

Um 18:30 Uhr fiel am Samstag, 28. Februar im Zielgelände des weltberühmten Hahnenkamm-Rennens in Kitzbühel der Startschuss für die fünfte Auflage des „Streif Vertical Up“. Fast 1.000 Frauen und Männer nahmen die 3.312 Meter lange, zum Teil 85 % steile Streif von unten nach oben in Angriff, samt ihren 860 Metern Höhenunterschied. Die legendäre Speedstrecke in der Gegenrichtung zu bezwingen mag weniger gefährlich als die Abfahrt sein, schweißtreibend und extrem herausfordernd ist das Vertical Up aber allemal.

Die Streif ist immer eine herausforderung, egal ob man sie abwärts oder aufwärts bewältigt. Fotos: Michael Werlberger
Die Streif ist immer eine Herausforderung, egal ob man sie abwärts oder aufwärts bewältigt. Fotos: Michael Werlberger

Langlauf-Olympiasieger Christian Hoffmann war in der stark besetzten Speedklasse mit einer herausragenden Zeit und einem neuen Streckenrekord von 30:49,7 nicht zu schlagen und verwies die zwei Italiener und Vertikal Spezialisten Urban Zemmer und Marco Facchinelli auf die Plätze 2 und 3. Schnellste Frau im Feld war Susanne Mair aus Assling/Bannberg, die mit ihrer Zeit von 39:48,7 nur um sieben Sekunden den Vorjahresrekord von Andrea Mayr verfehlte. Die Osttirolerin hatte sich nach der Mausefalle kurz verlaufen, sonst wäre der Streckenrekord vermutlich gefallen. Wir gratulieren!

Susanne Mair ganz oben auf dem Stockerl. Sie war Schnellste auf der Streif – im Aufwärtslauf!
Susanne Mair ganz oben auf dem Stockerl. Sie war Schnellste auf der Streif!
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