„Hohe Tauern Trophy“ auf dem Zettersfeld

Lienz ist Schauplatz der Österreichischen Meisterschaften im Individual Race.

In den vergangenen drei Jahren wurde die Hohe Tauern Trophy in Matrei durchgeführt, heuer findet das herausfordernde Rennen des Skibergsteigklassikers am 21. März erstmals auf dem Zettersfeld in Lienz statt und wird als Österreichische Meisterschaft im „Individual Race“ ausgetragen. Im Skibergsteigen, das im Vorjahr dem Österreichischen Ski-Verband als Sparte eingegliedert wurde, gibt es insgesamt fünf Titelentscheidungen: An der Spitze das Individual Race (Einzelwettkampf mit Aufstieg und Abfahrt, auch Tragepassagen), Vertical (reiner Aufstieg), Team (2er Teams mit Aufstieg und Abfahrt), Relay (Staffelbewerb) und Sprint.

Titelverteidiger sowohl im Individual als auch Vertical ist der Lermooser Alexander Fasser, der auch am 21. März auf dem Zettersfeld starten wird. Die ersten Meisterschaften im Individual Race wurden 2002 in Österreich durchgeführt, es war der Beginn des Wettkampf-Skibergsteigens in der Alpenrepublik. 2013 wurde ebenfalls im Zuge der Hohe Tauern Trophy die erste ÖM Individual auf Osttiroler Boden in Matrei organisiert.

Die Tauern Trophy wird teils in hochalpinem Gelände ausgetragen und ist auf dem Zettersfeld heuer auch ein Publikumsspektakel. Foto: Expa/Gruber
Die Tauern Trophy wird teils in hochalpinem Gelände ausgetragen und ist auf dem Zettersfeld heuer auch ein Publikumsspektakel. Foto: Expa/Gruber

Hohe Tauern Trophy-Organisator Silvester Wolsegger, der mit dem italienischen Top-Bewerb Scialpinistica Lagoria Cima D’Asta am 9. März 2015 eine Kooperation geschlossen hat, hofft auf zahlreiche Teilnehmer. In den verschiedenen Kategorien sind Damen und Herren im Alter ab 15 Jahren eingeladen mitzumachen. „Um die besten Skibergsteiger unseres Landes gebührend zu feiern, haben wir uns auch organisatorisch Einiges einfallen lassen: Discjockey und Kulinarik am Schoberköpfl mit einem beeindruckenden Blick auf den Rennverlauf, Livemusik mit Norman Stolz & Band bei der Steinermandl-Talstation sowie eine Videowall versprechen einen unvergesslichen Saisonausklang für Athleten und Publikum“, beschreibt Wolsegger.

Nach dem Start bei der Talstation Steinermandl-Bahn auf 1.812m folgt der technisch leichte Trail zum Steinermandl. Diese Passage liegt im Schigebiet und ist durchgehend präpariert. Es geht hinauf bis zum „Goisele“ auf 2.433m. Danach folgt eine erste Abfahrt in das Debanttal zur Seewiesenalm bis auf 2.200m mit anschließendem Aufstieg zur Neualplschneid (2.340m).

Die Passagen im Debanttal führen in ein anspruchsvolles und hochalpines Gelände. Ein Fixseil-Abschnitt zum Schoberköpfl setzt alpine Kenntnisse voraus. „Ein spektakulärer Abschnitt folgt mit der Begehung der „Nordrinne“. Danach folgt die letzte Abfahrt über die gesperrte Schipiste hinunter zur Talstation Steinermandl-Bahn, wo sich das Ziel befindet“, erklärt Wolsegger.

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