Erfolgreiche „Green Party“ für guten Zweck

4800 Euro und ein Fahrrad helfen Vater und Sohn in Heinfels.

Werner Hofmann aus Heinfels hat eine schwierige Aufgabe. Am 20. November 2014 starb seine Frau Evelyn mit 33 Jahren an einer schweren Krankheit. Seither sind Werner und Söhnchen André auf sich allein gestellt. Der kleine André geht in den Kindergarten und ist pflegebedürftig, er muss mehrmals pro Woche zu Therapieterminen. Das kostet Zeit und Geld.

Deshalb ergriffen zwei Nachbarinnen der Familie die Initiative und setzten einen ambitionierten Hilfsplan um. Manuela Kassewalder und Elvira Kuenz organisierten unter dem Motto „All about Green“ gemeinsam mit der Landjugend Panzendorf am 7. Februar im Gemeindesaal Heinfels eine große Party zur Unterstützung von Werner und Andrè Hofmann. Die Anras Brass, Lacustic und s’Blechgereaschtl sorgten für Bombenstimmung, der Saal füllte sich bis auf den letzten Platz – und die Rechnung ging auf.

Unter grüner Dekoration tanzten grün gekleidete Besucher, genossen das Abendgetränk „Frosch“ und schätzten die Anzahl an Haribo-Fröschen in einem 6-Liter-Glas, um tolle Preise zu gewinnen. Den Hauptgewinn, ein Fahrrad im Wert von 500 Euro sicherte sich Egon Kofler und schenkte den Drahtesel an Werner Hofmann weiter. Die Veranstaltung spielte einen Reinerlös von 4.800 Euro ein!

Vor kurzem wurden Fahrrad und Scheck an Werner und André Hofmann übergeben. Die Organisatoren freuen sich über die gelungene Veranstaltung und bedanken sich recht herzlich bei den zahlreichen Sponsoren, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Bei den drei Bands, bei gamma3, Sunny Sport 2000, Raiffeisenbank Sillian, Holzbau Lusser, Autohaus Opel Lusser, Sägewerk Theurl, Schultz-Gruppe, Blue Sky-Flugschule Hochpustertal und bei der Gemeinde Heinfels. Daumen hoch!

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Der kleine André freut sich über ein neues Rad und sein Papa über die tolle Unterstützung im Dorf. Von links: Ludwig Wiedemayr (JB/LJ Panzendorf), Michael Troyer (Obm. JB/LJ Panzendorf), Werner Hofmann mit Andrè, Verena Bürgler (Ortsleiterin JB/LJ Panzendorf) , Egon Kofler (Geschäftsführer bei E.G.O. Austria), und Elvira Kuenz.
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1 Posting bisher
defregger vor 3 Jahren

Vorbildlich und zur Nachahmung bestens geeignet.

Leider ist unser Staat, Stadt, Gemeinde, nicht Willens und in der Lage, dort zu Helfen, wo Hilfe direkt notwendig ist.

Dafür gehen aber durch unfähige und nur mäßig bis gar nicht gebildete Politiker, Milliarden Euros im Universum verloren, da man dafür nie und nimmer persönlich in irgendeiner Form zur Rechenschaft gezogen wird.

Ein Demokratie Dilemma!

Es ist immer wieder ein Desaster, was da "oben" gedacht, bzw, nicht gedacht wird.

Herzlichst ihr df