Hobag AG weiter unter schwerem Beschuss

In Südtirol ermittelt der Staatsanwalt und fordert Konkurs.

Wie mehrfach berichtet, kämpft in Südtirol seit mehr als einem Jahr ein Unternehmen ums Überleben, dessen wirtschaftliche Zukunft auch Auswirkungen auf die prominenteste Dauerbaustelle der Stadt Lienz haben dürfte: Die Hobag AG. Diese Firma gehört der Unternehmerfamilie Reichegger, die sich auch beim “Kaufhaus Lienz” engagiert und gemeinsam mit der Baudynastie Zimmerhofer 2008 das Bauimperium ZH (kürzer für Zimmerhofer/Hobag) gründete.

Am 27. Dezember 2013 wurde am Bozner Landesgericht der Konkurs gegen die ZH Construction Company eröffnet, „viel zu spät“, wie der Masseverwalter Danilo Galletti gegenüber der Neuen Südtiroler Tageszeitung feststellt. „Die ZH-Bombe“ übertitelt das Blatt einen Bericht, der auch in Osttirol auf Interesse stoßen dürfte. Hier der direkte Link zum Online-Artikel.

Die Projektanten der Großkaufhauses an der  B100 beteuern, dass die Finanzierung des Projekts durch den Ausgleich der ZH-Gruppe nicht betroffen sei.
Wer investiert 50 Millionen Euro in ein Großkaufhaus an der B100 in Lienz? Die Hobag wird es wohl nicht sein.

Im Sog der ZH-Konzernpleite hatte bereits im August 2013 auch die Hobag AG um einen gerichtlichen Ausgleich angesucht. Die Verhandlungen laufen zwar immer noch, aber die Aussichten sind schlecht. Die Vorwürfe des Masseverwalters riefen die Staatsanwaltschaft auf den Plan, die im Fall des ZH-Konkurses ermittelt und vor wenigen Wochen auch die Eröffnung des Konkursverfahrens gegen die Hobag beantragte. Begründung: Das Ausgleichsverfahren sei aussichtslos.

Obwohl immer wieder betont wird, dass die Hobag Immobilien GmbH, die mit Nordtiroler Partnern das EKZ in Lienz projektiert, nicht von dieser finanziellen Schräglage der Hobag betroffen sei, dürften die Turbulenzen in Südtirol doch Auswirkungen auf das bislang glücklose Kaufhausprojekt an der Dolomitenkreuzung haben.

Die Hobag Immobilien GmbH wird bei diesem Projekt in Lienz meist durch die ICM Baumanagement GmbH vertreten, die zum Firmenimperium von René Benko gehört und nicht Geldgeber, sondern nur Projektentwickler ist. Benkos Namen taucht dennoch gerne gemeinsam mit der Frage auf, wer denn die 50 Millionen Euro schwere Investition in Lienz am Ende stemmen könnte. Laut „Kleine Zeitung“ soll Benko erst vor kurzem 4,5 Millionen Euro für das Grundstück geboten haben, das vor Jahren von den ehemaligen Besitzern – darunter einige Lienzer Unternehmerfamilien und die Raiffeisengenossenschaft – zu großteils sehr stolzen Preisen an die Hobag verkauft worden war.

Rund um das Projekt, das früher „M99“ hieß, tobte 2008 und Anfang 2009 eine schwere politische Auseinandersetzung in Lienz, die in eine Volksbefragung mündete, an der sich mehr als 5.000 Bürgerinnen und Bürger der Stadt beteiligten. 52,75% stimmten damals gegen das Projekt. Es wurde daraufhin umgeplant und verkleinert, wäre aber mit rund 8500 m2 Verkaufsfläche immer noch fast doppelt so groß wie das FMZ in Nußdorf-Debant. Gegner befürchten vor allem einen Verkehrskollaps auf der B100.

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Blitz Donner vor 3 Jahren

Bericht der Südtiroler Tageszeitung schon vom 30.03.2015:

Da gibt es einen Termin mit 14.04. als Ultimatum von Fr. Bgm.: Heute ist der 18.04.: Was passiert jetzt wirklich mit diesem Bauschutloch an der B 100, liebe Frau DI Blanik?

Wohl nix und das ewige warten geht weiter, denn inzw. haben sich ja alle zum Schweigen verpflichtet...inzw. auch unsere Bürgermeisterin?

Hier der Bericht dazu:

"Kaufhaus des Ostens"

erstellt: 30. März 2015, 04:52 in: News, Wirtschaft

Auf der Baustelle für das Großkaufhaus in Lienz geht nichts weiter – vor allem seit die Hobag als Geldgeber ausfällt. Jetzt soll Investor René Benko groß einsteigen.

von Silke Hinterwaldner

Direkt an der Bundesstraße bei Lienz in Osttirol stehen riesige Werbebanner, die den Blick auf das, was dahinter ist, verstellen sollen. Dahinter verbirgt sich nämlich nun schon seit vielen Jahren ein riesiges Loch – es ist dies die Baugrube für das Kaufhaus Lienz, früher M99 genannt.

Die Verbindungen dieser Baustelle führen auf direktem Weg nach Südtirol: Bauen sollte Günther Bachmann von der Ulysses Immobilien GmbH in Innichen zusammen mit der Hobag Immobilien GmbH der Familie Reichegger aus Sand in Taufers. Dieser Geschäftszweig der Hobag soll zwar nicht vom Konkursverfahren betroffen sein, das heute am Landesgericht in Bozen weitergeführt wird. Aber freilich lässt sich das eine nicht strikt vom anderen trennen.

Wohl auch aufgrund der schwierigen finanziellen Lage bei der Hobag hat Elisabeth Blanik, Bürgermeisterin von Lienz, jetzt Druck auf die Kaufhaus-Planer ausgeübt: Bis 14. April muss ein Finanzierungsplan eingereicht werden, sonst würden die Konzessionen zurückgenommen.

So drängt sich nun mehr und mehr die Frage auf, wer diesen Bau bezahlen soll. In Lienz hat man die Lösung bereits gefunden: Der Nordtiroler Investor René Benko soll bereits ein Angebot für das Grundstück gemacht haben und rund 4,5 Millionen Euro bieten. Diese Verhandlungen laufen angeblich über die Südtiroler Sparkasse. Aber die Hobag wolle zudem zwei Millionen Euro für die bisher erbrachten Leistungen. Hier sei man sich noch nicht handelseins geworden, weiß die Kleine Zeitung.

Dazu muss man wissen, dass die ICM Baumanagement GmbH mit Sitz in Innsbruck seit fünf Jahren das gesamte Kaufhaus-Projekt in Lienz betreut – dieses Unternehmen gehört Benko. So liegt der Schluss nahe, dass der große Kaufhaus-Bauer Benko das Kaufhaus Lienz zur Gänze übernimmt.

Weder in Bozen noch in Innsbruck, Lienz oder Innichen will man dazu Genaueres sagen. „Man möchte den Ausgang des Konkursverfahrens abwarten“, heißt es aus dem direkten Umfeld von Benko. Vorher sei es wenig sinnvoll, in diese Richtung ein Zeichen zu setzen. Freilich: Die finanzielle Lage der Hobag hat Einfluss nicht nur auf die Verfügbarkeit des Projektes, sondern vor allem auf den Preis.

Dass René Benko nun in Bozen und in Lienz bauen soll, sollte kein Widerspruch sein. Zwar benötigt man in Lienz wieder rund 50 Millionen Euro, das sollte aber für einen Benko durchaus bezahlbar sein.

„Dazu geben wir keine Auskunft“, erklärt Günther Bachmann, Chef der Ulysses Immobilien GmbH, die zusammen mit der Hobag Immobilien GmbH bisher am Kaufhausprojekt in Lienz arbeitet. Man habe mit den Partnern eine Verschwiegenheitsklausel unterzeichnet, die gilt bis das Finanzierungskonzept für das Kaufhaus steht.

In Lienz könnten derweil sofort die Bagger auffahren, um mit dem Bau zu beginnen. Seit Oktober 2014 gibt es eine Baukonzession, die ganz und gar frei von Rekursen ist. Auch die Auslastung des Großkaufhauses sollte passen. Bachmann erklärt, dass bereits 95 Prozent der geplanten Verkaufsfläche vergeben sind.

Was fehlt, ist jetzt nur noch ein guter Geldgeber. Die Familie Reichegger wird diese Aufgabe wohl nicht übernehmen, so liegt alle Hoffnung wie so oft auf René Benko.

neugierig. vor 3 Jahren

"Nackerpatzel" ist nett, gefällt mir! Wenn halt nur noch Juristen und Möchtegernpolitiker die Gesellschaft lenken, kommen solche Dinge raus... Ich würde jetzt gerne mal eine KLARE ANSAGE von Fr. Blanik hören, Vertröstungen gelten nicht mehr, das kennt man jetzt schon zur Genüge! Es zählen nur noch TATEN, diese Gstetten muss endlich weg!

wolf_c vor 3 Jahren

... die Stadtverwaltung und die Stadtsenatoren sind die falschen Ansprechpartner, weil die sind städtebaulich gesehen die vollen Nackerpatzel ...

Angerer vor 3 Jahren

Also senf, du siehst alles ein wenig zu politisch...mir geht es eigentlich nur darum, dass die Stadt wohl doch das Recht haben sollte, auf das Ortsbild Einfluß zu haben, vorallem an einem so exponierten Ort, wo alle Besucher und Reisende bzw. natürlich vorallem Einheimische vorbei kommen. Und das bisserl Schotter wird jetzt auch nicht die Welt kosten, vielleicht kann ja das Land aushelfen, wenn sie mal wieder irgendwo ein Ausschotterungsbecken leeren müssen, könnte man dies ja hierher bringen. Denn wenn solche Schandflecken nicht wieder ganz und hoffentlich bald verschwinden, ist es mit dem Flair unserer Sonnenstadt auch mal vorbei. Denn dieser Zustand ist für viele Lienzer einfach nur noch ein Witz. Aber egal, Österreich hat gerade 0:5 gewonnen, das ist mal was Erfreulicheres. :-)

senf vor 3 Jahren

Angerer@ auch wenn mann sich schlau macht, legitimiert das niemanden, in fremdes eigentum einzugreifen. versteh mich nicht falsch, auch ich wäre dafür, das areal als zwischenlösung oder übergangslösung einen anderen zweck zuzuführen. vielleicht als einfache parkähnliche grüninsel mit parknischen oder anderswie. egal. ich maße es mir aber nicht an, die stadt oder sogar die frau bürgermeister dafür verantwortlich zu machen. wieso sollte der steuerzahler dafür aufkommen. die einzige möglichkeit einzugreifen ist doch wohl nur bei gefahr im verzug. aber wer wäre hier wirklich die ansprechperson, oder das unternehmen, wenn es sich derzeit wirklich um konkursmasse handelt. es wäre auch einmal zu hinterfragen, ob die stadt und der tvb für die fotowand zuständig sind und hiefür tausende euro ausgegeben wurden. vieleicht läßt sich das so rechtfertigen, dass man den gehsteig gestalten und nicht die abzäunung/sicherung des grundstückes mitfinanziert hat. ich glaube die antworten zu kennen, die jetzt kommen werden. leider wird lienz mit der jetzigen situation noch eine weile leben müssen. wie mit verschiedenen anderen schandflecken auch, die in privatbesitz stehen. man sollte dabei aber nicht den gesamtblick von und für lienz verlieren, denn lienz mit seinen randdörfern ist trotzdem eine liebliche und lebenswerte stadt mit ein wenig südlichen flair und es braucht keinen parteifanatismus um alles schlecht zu reden. Lienz hat was! . das meint ein iseltaler, der gern nach lienz kommt

Angerer vor 3 Jahren

Hab mich diese Woche schlau gemacht und mir mal einen Grundbuchsauszug über die Einlagezahl dieser Dauerbaustelle geholt. Dort kann man nachlesen, was aktuell so abgeht beim Bauträger, das Grundbuch ist ja zum Glück öffentlich einsehbar. Also mit der Zahlungsmoral dürfte es wohl nicht mehr weit her sein, wenn man nachlesen kann, dass die ehemalige vertragserrichtende Rechtsanwaltskanzlei und die Stadt Lienz aktuell über 91.000,- € zur Hereinbringung angemeldet haben. Außerdem läuft noch bis 11. April eine "Rangordnung zur Veräußerung", lt. Internet bedeutet dies, man plant zu verkaufen, denn dies muss eingetragen werden, damit man nicht gleichzeitig an mehrere Interessenten verkaufen kann.

Nun denn Frau DI Blanik, ich glaube, sie können diesen Schandfleck tatsächlich zuschütten lassen, da wird sich wohl noch länger nichts tun, wenn man wieder mal nicht zahlen will oder eher kann!!! Wer weiß, wofür es gut ist...

neugierig. vor 3 Jahren

Danke nanny!

Und lieber senf, verachtend gegenüber der Politik wollte ich nicht wirken, es ist der Frust, der sich einfach breit macht, wenn man allgemein sieht, wie wenig in der Politik oft weitergeht, weil einfach lieber gestritten als konstruktiv gearbeitet wird.

Und Fr. Blanik selbst hat in einer Gemeinderatsitzung gemeint, sie läßt das Gelände zuschütten, also würde ja wohl sie in fremdes Eigentum eingreifen, was meiner Meinung sofort hätte geschehen müssen. Mich wundert ja eh, dass sich dort bei diesen Löchern, Eisenstangen und Betonteilen noch niemand verletzt hat, denn man weiß ja, dass gerade solche Abenteuerspielplätze Kinder anziehen. Zumindest war das bei uns noch so, kann eh sein, dass das heute nicht mehr so ist, da alle nur noch am PC spielen.

Außerdem wurde die Mühle ja erst nach dem Verkauf langsam zerstört, was den Abriss gottlob zuguterletzt beschleunigte. Die Genossen haben sich tatsächlich nichts um die alte Bude geschert, sieht man ja auch am Versteigerungsgelände, dort sieht es jetzt ähnlich aus, und es passiert auch dort nichts, dass mal aufgeräumt wird oder dieser riesen Bauplatz sinnvoll verbaut wird. Vorher wird wieder etwas weiter östlich eine total unberührte Wiese verbaut, völlig unüberlegt und total verschwenderisch. Und die Stadtpolitik meint auch noch, was für eine super Idee das wieder mal war, es geht ja um ein "Filetgrundstück", wo auch noch eine Firma angesiedelt werden soll. Das hätte alles am Raiffeisenareal platz und keinen würde es stören. Das ist meine Kritik an der (Stadt)politik, man agiert immer noch sehr kurzsichtig und im Glauben, man kann ewig so weiter machen und man läßt sich nichts dreinreden. Dann kommen halt solche "100.000,- € Geschichten" raus, die nur peinlich sind.

Vielleicht wäre die HOBAG sogar froh, wenn sich die Stadt am Projekt EKZ beteiligt, in dem man ein wenig umplant und sinnvollere Ideen dort umsetzt. Aber so weit wird es wohl nie kommen, denn das Geld muss ja eher beim Fenster rausgeworfen werden, weil ein paar "historisierte" Politiker unerklärlicherweise Versprechen und Verträge abgegeben haben, die uns heute noch nachhängen.

nanny vor 3 Jahren

@senf Das mit den Eigentümern - derzeit offensichtlich die HOBAG - die bestimmen, was Sache ist, stimmt schon. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein kleiner privater Eigentümer seinen Bauplatz so lange in einem derartigen Zustand lassen könnte. Die Einsprüche sind längst erledigt - und es tut sich nichts. Immer wieder wurde von Seiten der Eigentümer ein Termin nach dem anderen genannt (der letzte soweit ich mich erinnere jetzt im April) - es geschieht nichts. Dass die ganze Angelegenheit dumm gelaufen ist weiß jeder. Aber deshalb muss sie doch nicht in alle Ewigkeit Amen weiter dumm laufen! Wie sich diese relativ große Fläche jetzt als "Begrüßung" der von Westen und Süden Kommenden präsentiert - na danke!

senf vor 3 Jahren

neugierig@ interessante auffassung von dir. desinteresse, politik, ... historie: über lange zeit zerbröckelt ein betonbunker. scheibe werden eingeschlagen, das objekt wird missbraucht, zerfällt nach und nach. ein schlimmer anblick in und für die stadt lienz, aber kaum jemand nimmt notiz, es geht allen gut. ein interessent taucht aus der finsternis, die genossen (besitzer) riechen ein geschäft, reiben sich die hände. siehe da: das lange dahinsiechen hat sich gelohnt, der bunker wird übergeben - gegen teures geld. dann kommt es dick. die neuen besitzer wollen investieren. widerstand formiert sich. nichts da, wo kämen wir da hin, wir wollen keinen einkaufstempel, wir brauchen keinen wettbewerb, die braven stadtmenschen legen dafür veto ein. es nützt nichts, die betreiber lassen sich nicht beirren, reissen die alte mühle ab. endlich ist der alte schandfleck weg, eine meisterleistung. dem kaufhausneubau steht nichts mehr im wege. glaubt man. siehe da: einsprüche noch und noch. taktisch, einer nach dem anderen. die zeit verrint. es wird fleissig an geschäften gebaut. nein, nicht in der stadt, in der nachbargemeinde. fast großkotzig! zeremonelle eröffnungsfeiern folgen. die m99 truppe verharrt, wartet auf entscheidungen. es kommt , wie es kommen muß, der geldfluß ist unterbrochen, ein schlimmes fallbein für einen investor. wieder händerreiben. aus dem erträumten einkaufscenter wird nichts. auch der bauplatz leidet darunter. keine aussicht auf besserung. alle wieder in aufruhr, alle wollen alles verstehen: "man könnte doch dies und jenes, die dumme, tatenlose politikerin, der schandfleck ..." . neugierig; kritik ist gut, sie sollte aber konstruktiv und nicht verachtend sein. über das areal der alten genossenschaftsmühle bestimme die, die das nötige kleingeld und ihre vision dafür haben. das ist nicht frau bm, auch nicht ihre politischen gegenüber oder leute, die gerne über fremdes eigentum bestimmen wollen.

Blitz Donner vor 3 Jahren

@tetris Diese Stadtteile gehören natürlich zur Stadt und es wird auch Zeit, dass dort wieder Leben in die Buden kommt. Gerade deshalb sollten ja auch dort vorher mal wieder Geschäfte angesiedelt werden und nicht in einem neuen EKZ, das noch mehr Geschäftsflächen aus der Innenstadt absaugt. Das meinen wohl auch die anderen Schreiber damit. Und dass einem der Verkehr eh schon nur noch egal sein kann, solltest du nicht einfach so hinstellen. Es ist echt ein Wahnsinn was da in den Stosszeiten abgeht, man merkts an der Luftqualität, also ich möchte dort nicht wohnen müssen. #

Tja, schaun wir mal, was noch wird, es sollte halt wirklich mal was weitergehen, denn dieser Stillstand dort drüben ist echt schon nur noch als Provokation zu verstehen. Aber es dürfte der Hobag wohl wirklich das Wasser bis zum Halse stehen, auch hier in LZ, auch wenn das nicht zugegeben wird. Hoffentlich macht die Fr. Blanik wirklich ihre Androhung war, und schüttet das Areal zu, denn so sollte es nicht länger bleiben.

tetris vor 3 Jahren

@Hot doc nun, ich denke, der Südtiroler Platz gehört sehr wohl zur Innenstadt, und die "Ladenzeile" zwischen Tiroler Stube und Theurl sieht doch recht erbärmlich aus. Auch "am Markt" steht immer wieder bzw. schon einige Zeit einiges leer. Genauso das alte Spielzeuggeschäft "Vedes" ehemals Gander. Ziemlich traurig finde ich auch, wenn man z.B. beim Textil Geiger nicht mal schwarze Gummilitze bekommt. Oder die Trafik in der Messinggasse nicht mal Briefmarken fürs Inland führt.Fahre ich aber nach Nussdorf-Debant ins Fachmarktzentrum, bekomme ich alles teilweise schon beim Interspar und habe sogar noch einen Parkplatz vor der Tür...

@neugierig Und daß sich der Verkehr durch den Tempel verschlimmern würde, sehe ich gelassen, denn man braucht ja jetzt schon im Sommer eine halbe Stunde von Mitteregger Kreuz bis Bahnhof...

neugierig. vor 3 Jahren

Danke Hot doc, verstehe dieses Argument auch nicht ganz. Zugegeben, inzwischen gibt es doch recht viele Kleidergeschäfte in der Stadt, doch zumindest sind die Auslagen nicht zugeklebt und es funktioniert der regionale Handel mit doch einigen Arbeitsplätzen. Und das Geld rinnt nicht wieder zu irgendeinem Großhändler, der nur Gewinnmaximierung im Sinn hat. Und wenn es halt nicht funktioniert, baut er Arbeitsplätze ab oder sperrt überhaupt zu.

Nun denn, leider hört man von Seiten der Stadt nie (aus Desinteresse?) etwas Konkretes, wundert mich eigentlich, denn immerhin hat doch die Stadt alle Bescheide ausgegeben. Im Normalfall sind solche Bewilligungen doch auf 2 Jahre beschränkt, dann verliert der Bescheid seine Gültigkeit, oder? Wird dann neu verhandelt? Warum kann die Stadt nicht von der Staatsanwaltschaft genauere Infos bekommen, was jetzt mit dem Lienzer Anteil der Hobag passiert?

Ich glaube einfach, dass es wohl längst an der Zeit ist, diesen Zustand endlich zu bereinigen, hoffentlich mit einem Projekt, das auch Sinn macht, wie man schon oft gelesen hat, ein Stadtsaal, ein Lebensmittelgeschäft als Nahversorger, eine Schule mit Musikschule, darunter kann ja eine Tiefgarage gebaut werden, aber begrenzt auf das Areal und nicht auch noch unter die B 100, die man vielleicht mal als Unterflurtrasse verwenden muss, da sonst kein Platz mehr ist. Auch das Hotel macht Sinn oder einfach eine Parkplatzerweiterung mit vielen Bäumen und angrenzend einem kleinen Park. Ach es gäbe so Einiges, das man hier hinbauen könnte, passieren wird halt weiterhin nichts und man wird vertröstet und vertröstet und vertröstet...Politik halt!!!!

Hot doc vor 3 Jahren

@tetris

Wo sind haufenweise leere Geschäfte ? Hast Dich wohl in der Stadt geirrt ?! Von der Messingasse bis zum unteren Hauptplatz ist kein Geschäft mehr leer. Maximal in den Randzonen der Stadt sind das eine oder ander Geschäft leer- aber hier von haufenweise zu sprechen ist wohl blanker Blödsinn. Und genau diese Lagen werden noch schlechter gestellt sein, wenn der unnötige Tempel kommt.

Wenn der Benko dahintersteckt wird das M 99 gebaut und die Innenstadt verschandelt. Blanik bekommt Ihre super bezahlten unter 1000 Euro Jobs und alles wird besser, wenn das Geld in die Mäuler der Ketten rinnt.

tetris vor 3 Jahren

@neugierig Schon mal durch die Innenstadt geschlendert??? Da stehen haufenweise Geschäfte leer und woran liegt das??? An diesem "Tempel" ja wohl nicht...

neugierig. vor 3 Jahren

Mir tun ja die ganzen kleinen Firmen leid, die wohl kein Geld mehr sehen werden, wenn da alles pleite geht.

Aber für Lienz ist das kurioserweise DIE CHANCE, dass dieser Tempel so doch nicht kommt. Hoffentlich, denn Lienz funktioniert doch gut so, man sollte das nicht leichtsinnig mit so einem Tempel riskieren, denn was dabei rauskommen kann, sind leere Geschäfte in der Innenstadt und dafür viel Verkehr rund ums Stadtl.

Bitte mal darüber nachdenken ihr Verantwortlichen, die ihr meint, das alles soll ein Segen werden.

Hot doc vor 3 Jahren

Wird Hiblers Mausoleum zu Blaniks Mausoleum.

hubert vor 3 Jahren

Wer investiert 50 Millionen Euro in ein Großkaufhaus an der B100 in Lienz? Der Rene Benko wird's tun, wenn er die HOBAG günstig aus der Konkursmasse gekauft hat, wird aber wohl noch dauern und der Schandfleck an der Dolomitenkreuzung, trotz der tollen 'Durst-Bilder', noch lange bestehen bleiben.

bergfex vor 3 Jahren

Benko wird ja nur pro Forma vorgeschoben , um die Glaubhaftigkeit zu untermauern.

Liebe Frau Bürgermeisterin, wie stehen sie heute zu ihren Vorwürfen an Herrn Hibler ?? Die Suppe wird langsam dünn.

nanny vor 3 Jahren

... und täglich grüßt das Murmeltier ...