Bürokratieabbau: Reisner in der Steuerungsgruppe

Die Steuerreform soll für sechs Millionen Menschen eine Entlastung von 4,9 Milliarden Euro bringen, muss aber auch gegenfinanziert werden. Unter den vielen Detailmaßnahmen, die das Geld dafür bringen sollen, sind auch Verwaltungsreformen der Länder.

Tirol soll unter diesem Titel etwa 20 Millionen Euro einsparen. Das teilen heute Landeshauptmann Günther Platter und seine Stellvertreterin Ingrid Felipe in einer Aussendung mit. Die Landesverwaltung soll abgespeckt werden.

Um Mehrgleisigkeiten zu beseitigen, unnötige Verwaltungsumwege zu begradigen, Bürokratie abzubauen und Verfahren zu beschleunigen, letztendlich also Geld zu sparen, werden die Aufgabengebiete der Verwaltung kritisch durchleuchtet. Dies übernehmen eine politische Steuerungsgruppe und mehrere Arbeitsgruppen in den Bereichen Finanzen, Wirtschaft/Förderungen und Aufgabenreform/Legistik.

Mitglieder der Steuerungsgruppe sind LHStv Josef Geisler und LHStvin Ingrid Felipe, die Klubobmänner Jakob Wolf und Gebi Mair, Landesamtsdirektor Josef Liener, die Osttiroler Bezirkshauptfrau Olga Reisner, Landesrechnungshof-Direktor Reinhard Krismer sowie Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf.

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2 Postings bisher
defregger vor 3 Jahren

Top Kommentar und ganz besonders gefällt mir: Zitat: .....wenn man bis dort hin nicht eh schon keine Lust mehr hat oder überhaupt verstorben ist….

5 Jahre können schon mal ins Land gehen, bis ein "Dorfkaiser" es schafft, eine kleine neue Gemeindesstr. auf den Weg zu bringen. Mittlerweile spüren auch jene, wie das mit dem "drüberfahren" schmeckt.

Herzlichst ihr df

neugierig. vor 3 Jahren

Mein Tipp wäre ganz einfach mal weniger Juristen anstellen, die sich sowieso nichts mehr ohne Gutachten und Gegengutachten entscheiden getrauen, da ja sonst 100 neue Möglichkeiten und Eventualitäten für ein Projekt entstehen könnten, die man event. und theoretisch (...) übersehen hat. Praxis und Hausverstand wären wieder mal gefragt, und nicht mehr diese völlig überbürokratisierte Verwaltung und Politik, die nur kostet und die Wirtschaft behindert. Wäre dieser ganze "Wahnsinn" schon in den 60er und 70er Jahren verlangt worden, hätte ein DI Thenius als Vordenker und exzelenter Kenner, Könner UND MACHER nie soviele seiner Ideen umsetzten können. Man braucht nur als Bsp. den Hochstein hernehmen, die ganzen Radwege, die man im Zuge der Bachverbauungen miterrichtet hat und die heute nicht mehr wegzudenken sind.

Diese ganze Gesetzesflut an Beschränkungen und Vorgaben muss einfach übersichtlicher und einfacher werden, und nicht dass man z.B. wegen jedem kleinen Zubau von Pontius zu Pilatus laufen muss. Alleine wenn man sich die Raumplanung und die Flächenwidmung ansieht, verrückt was da alles reglementiert und vorgeschrieben wird, bis man endlich mal bauen darf, wenn man bis dort hin nicht eh schon keine Lust mehr hat oder überhaupt verstorben ist....

Denkt darüber auch mal wieder nach liebe Politiker, ob nicht ein wenig Hausverstand und Handschlagqualität viel mehr bringt, als dieser ganze juristische Irrsinn. Denn wenn man nur noch Juristen entscheiden läßt, geht irgendwann gar nichts mehr, denn so weltfremd wie dieser Berufstand ist, braucht man sich nicht mehr wundert, wenn alles immer teurer und theoretischer wird. Also wäre ich Jurist, müßte ich mir eh schon Gedanken machen, ob dieser Eintrag nicht event. zu einem Nachteil für mich führen könnte, wenn ... und wenn... ach ja, und da könnte ja auch noch....und überhaupt, am besten wir lassen alles beim Alten, denn.................................