Der grün-weiße Siegeszug geht weiter

Aufgrund der Sperren von Andreas Überbacher und Clemens Gesser musste Rapid-Trainer Markus Hanser seine Elf im Spiel gegen den SC Landskron wieder etwas umstellen. So feierte der nach seiner Schulterverletzung wieder genesene Dominik Müller sein Comeback und auch Florian Neumeister lief von Beginn an für den überlegenen Tabellenführer der Unterliga West auf. Schließlich besiegte der SV Rapid Lienz den SC Landskron im Dolomitenstadion mit 1:0. Bei eiskaltem Wind und vor rund 250 Besuchern kontrollierten die Lienzer von Anfang an das Spiel und drängten die Gäste aus Landskron praktisch in deren eigene Hälfte zurück.

Es dauerte rund eine viertel Stunde ehe es aufgrund der Feldüberlegenheit fast logischerweise zu den ersten Torchancen für die Rapidler kam. Zunächst probierte es Markus Stocker aus der Distanz, der Ball ging aber knapp am Gästetor vorbei. Nach 25 Minuten brachte Sven Lovric einen Eckball zur Mitte, Patrick Eder nahm den Ball direkt, doch ein Landskroner Verteiger konnte gerade noch vor der Torlinie klären.

In der 30. Minute war es dann aber soweit, nach einem Angriff über die rechte Seite, spielte Florian Neumeister den Ball ideal in den Lauf von Mario Kleinlercher, der lief der Gästeabwehr auf und davon, umkurvte noch den Keeper Martin Koller und schoss aus spitzem Winkel mit dem rechten Fuß zur völlig verdienten 1:0 Führung ein. Danach verflachte das Angriffsspiel der Hausherren etwas und plätscherte dem Halbzeitpfiff entgegen. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit kamen die Landskroner erstmals gefährlich vor das Lienzer Tor. Nach einem Fehler im Spielaufbau kam der Ball zu Aleksa Misic, der aus halblinker Position an Rapid-Keeper Christian Korunka scheiterte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber vorerst spielbestimmend und nachdem kurz nach Wiederanpfiff Sven Lovric mit einem Schuss aus rund 20 Metern Torentfernung den Landskroner Keeper geprüft hatte, fand wenige Augenblicke später Mario Kleinlercher die Riesenchance auf den zweiten Treffer vor. Nach einem weiten Abschlag von Tormann Christian Korunka ging der Ball über die Landskroner Abwehr, doch der Lienzer Stürmer kam im Hineinrutschen nicht richtig an den Ball und so konnten die Gäste diese brenzlige Situation im allerletzten Moment klären.

Dies war für einige Zeit die letzte Möglichkeit für die Dolomitenstädter, die danach nicht mehr so richtig auf Touren kamen und etwas den Faden verloren. Verantwortlich dafür war sicherlich auch, dass die Gäste nun wesentlich aggressiver agierten und die Rapidler bereits sehr früh attackierten. Die erste Warnung war nach einer Stunde Spielzeit ein Weitschuss aus 20 Metern, den der Lienzer Schlussmann aber zum Eckball abwehren konnte. Nur sechs Minuten später kam nach einem gut vorgetragenen Konter der Landskroner der eingewechselte Lukas Sallfeldner in aussichtsreicher Position an den Ball, sein Schuss fiel aber zu schwach aus und bereitete Christian Korunka keinerlei Probleme. In der 70. Minute musste der Lienzer Torsteher allerdings nochmals sein ganzes Können aufbieten, um einen von Julian Brandstätter gefährlich aufs Tor gezirkelten Freistoß zu parieren.

Praktisch im Gegenzug hatten die Rapidler dann die perfekte Möglichkeit auf die endgültige Entscheidung. Von Christopher Korber mit einem idealen Lochpass bedient, lief Mario Kleinlercher alleine Richtung Landskroner Tor, sein Heber ging aber nicht nur über den herauslaufenden Keeper, sondern auch über das Tor.

Das war der letzte Höhepunkt und nach 95 Minuten beendete der souveräne Schiedsrichter Kurt Pomar das Spiel mit einem knappen 1:0 Erfolg für den SV Rapid Lienz. Nach dem bereits achten Sieg in Folge liegen die Grün-Weißen bereits mit 15 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze und eilen mit Riesenschritten in Richtung Kärntner Liga.

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