Osttirols Wintersaison bilanziert ausgeglichen

Tiroler Rekordergebnis bei Ankünften – Osttirol bei Nächtigungen stabil.

Die Tirolwerbung verkündet mit der Vorlage des vorläufigen Zwischenergebnisses der Wintersaison 2014/15 einen neuen Rekord. Bisher habe es fünf Millionen Ankünfte gegeben, das entspricht einem Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Nächtigungen habe das Land Tirol um 2,2 Prozent auf 23,7 Millionen zugelegt.

Foto: EXPA/ Michael Gruber
Foto: EXPA/ Michael Gruber

Laut Zahlen der Statistik Tirol kam es im Gebiet des Tourismusverbands Osttirol hingegen zu einem Rückgang an Ankünften um 2,4 Prozent, während man knapp 6.400 Nächtigungen mehr als im Vorjahr zählte, ein Plus von 0,8 Prozent. Im langjährigen Vergleich erzielt Osttirol mit bisher 828.783 Nächtigungen das zweitbeste Zwischensaisonsergebnis nach 2005.

Auf das Saisonsabschlussergebnis des bisherigen Rekordjahrs 2009, als man über 900.000 Nächtigungen erzielte, fehlen noch gut 70.000 Nächtigungen. Die Osttirol Werbung kündigte an, nach Einlangen der Aprilzahlen detailliert über den Saisonsverlauf zu berichten.

In den einzelnen Regionen büßte die Nationalparkregion um etwa 2.000 Nächtigungen ein, die Region Hochpustertal konnte um etwa 9.000 Nächtigungen zulegen, die Ferienregion Defereggental verbesserte sich um runde 6.000 Nächtigungen, während der Lienzer Talboden knapp das Vorjahresergebnis verpasste.

Landeshauptmann und Tourismusreferent Günther Platter nutzte die Veröffentlichung der Tiroler Zahlen einmal mehr, um für ein Überdenken der Steuerreform zu plädieren:“ Abseits der guten Winterstatistik ist es jedoch ebenso wichtig, ein Auge auf die tatsächliche Wertschöpfung zu legen. Es kann nicht sein, dass eine Branche einseitig belastet wird.“ Er habe Verständnis für den Unmut der Touristiker. Niemand solle Angst haben müssen, seinen Betrieb an die Kinder zu übergeben. 

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