AK Tirol warnt vor neuer Abzockermasche

Eine besonders dreiste Form des Inkassobetrugs kursiert derzeit – allerdings nicht im Internet, sondern auf dem Postweg.

Eingeschriebene Briefe vermitteln den Eindruck von Wichtigkeit. Inkassobetrüger machen sich genau das seit Neuestem zunutze und versenden Briefe samt Erlagschein, etwa unter dem Namen „Expo Forderungs Management“, warnt die Arbeiterkammer Tirol. Durch die vermeintliche Seriosität der Schreiben sei es einfach, auf diese Form des Betrugs hereinzufallen. Die AK Tirol rät daher, sich solche Briefe genau anzusehen und nicht sofort zu zahlen.

Wer hinschaut, kann den Betrug leicht erkennen: Meist ist die Rechtschreibung nicht korrekt und auch die Gründe für die Forderung sind fadenscheinig. Die Texte sind aggressiv formuliert, es wird sofort mit dem Staatsanwalt gedroht. Besonders, wenn die Absenderadresse im Ausland liegt oder die IBAN auf eine Bank im Ausland hinweist, etwa Rumänien (erkennbar am IBAN-Kürzel RO, wie im Falle von Expo Forderungs Management) sind das Warnsignale. Auch eine Email-Adresse mit frei einrichtbarer Endung wie @gmail.com, @hotmail.com etc. ist ein guter Hinweis auf ein betrügerisches Vorgehen. Kontakt mit dem Absender sollte man weder telefonisch noch per Email aufnehmen. Stattdessen ist es laut Arbeiterkammer besser, zur nächsten Polizeistelle zu gehen oder die Hotline der AK Tirol anzurufen: 0800 / 22 55 22 – 1818.

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