Slowene aus Schneespalte am Glockner gerettet

Kalser Bergretter bargen den Mann mit starken Unterkühlungen.

Am 9. Mai unternahm ein 50-jähriger Slowene gemeinsam mit acht weiteren Alpinisten eine Bergtour von der Stüdlhütte zur sogenannten Schere (3.039 Meter) und anschließend von dort weiter zum Luisenkopf (3.206 Meter). Die Alpinisten stiegen anschließend über die Aufstiegsroute in Richtung Stüdlhütte ab. Der 50-Jährige rutschte im stark abschüssigen Gelände auf dem aufgeweichten Schnee talwärts und bemerkte dabei eine Schneespalte zu spät. Er stürzte in diese und wurde vom nachrutschenden Schnee verschüttet.

Polizeihubschrauber "Libelle" im Landeanflug, um Retter samt Ausrüstung auf den Gletscher zu bringen. Foto: Expa/Groder
Polizeihubschrauber „Libelle“ im Landeanflug, um Retter samt Ausrüstung auf den Gletscher zu bringen. Foto: Expa/Groder

Da die anderen Alpinisten keinen Kontakt zum Verunfallten herstellen konnten, setzten sie gegen 18:20 Uhr einen Notruf ab. Gegen 19:25 Uhr konnte der 50-Jährige schließlich von zur Unfallstelle geflogenen Bergrettern der Ortsstelle Kals aus der Schneespalte geborgen werden. Mit einer starken Unterkühlung wurde der Alpinist vom Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Lienz geflogen.

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