Neue App für E-Biker: Navi Bike Dolomiti

Interreg-Gemeinschaftsprojekt kostete 45.000 Euro und soll noch wachsen.

Die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, Hansjörg Viertler vom Kulturzentrum Toblach, Heidi Hauser und Thomas Schmidhofer (Verein eBikeDolomiti) bei der Präsentation der neuen Website mit Biker-App.
Die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, Hansjörg Viertler vom Kulturzentrum Toblach, Heidi Hauser und Thomas Schmidhofer (Verein eBikeDolomiti) bei der Präsentation der neuen E-Biker-App.

Um den boomenden Radtourismus und speziell das stark wachsende Segment der E-Biker in touristisch relevante Bahnen zu lenken, steht ab sofort für Android-Smartphones und demnächst auch für iPhones eine neue App zur Verfügung, die sich „Navi Bike Dolomiti“ nennt. Das gleichnamige Projekt ist eine Koproduktion der Regionen Südtirol, Belluno und Osttirol, hat bislang 45.000 Euro gekostet und wurde großteils über Interreg-Mittel, also von der EU finanziert. Osttiroler Partner sind das Lienzer Stadtmarketing und das RMO. Umgesetzt wurde die Gratis-App, zu der es auch eine Website gibt, vom Verein eBikeDolomiti.

Was die App kann bzw. nach dem weiteren Ausbau der Inhalte in spätestens zwei Jahren können soll, erklärte Projektleiterin Heidi Hauser bei einer Präsentation am 20. Mai in Lienz. Im Wesentlichen decken sich die Features mit jenen bereits bekannter Radfahrer-Apps, d.h. es gibt Touren mit unterschiedlichen thematischen und sportlichen Schwerpunkten, Infos über Gastronomie und Sehenswürdigkeiten, Streckenkarten und Höhenprofile. Abgestimmt sind die Touren vorwiegend auf E-Biker, wie Thomas Schmidhofer von Papin Sports in Innichen erläuterte, der ebenfalls im Trägerverein sitzt.

Der inhaltliche Fokus liegt auf der Region Belluno, Südtirol, Osttirol, wobei ein – zugegeben flüchtiger – Blick auf die Website einen noch eher schwach ausgebildeten Osttirol-Bezug offenbart. Vom Wetter über die Anreise bis zu den Quartieren und Events fehlt hier noch einiges. Doch alle Beteiligten wollen an der Optimierung des Tools, dem Ausbau der Inhalte und zusätzlichen Services arbeiten.

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1 Posting bisher
wisdom of crowds vor 2 Jahren

Welchen Sinn hat eine derartige und noch dazu total schwache App bei den vielen Bike-Apps die es schon gibt? Was bitte hat hier Euro 45.000,00 gekostet? Bitte mit Fördergeldern, die auch Steuergelder sind, sorgfältiger umzugehen. Ärgerlich

Wesentlich besser und mit vielen Touren aus Osttirol die private Seite tourenfex.at. So etwas sollte eher promotet werden.