Köll verhandelte in Innsbruck für BKH-Lienz

Am 21. Mai trafen sich in Innsbruck Vertreter der Tiroler Ärztekammer, Spitalsärzte, Vertreter der Krankenanstalten-Gemeindeverbände und der Landesregierung, um neuerlich über die Gehälter von Ärzten an Bezirkskrankenhäusern zu verhandeln. Das BKH-Lienz war durch Verbandsobmann Andreas Köll vertreten, der ein Kurzprotokoll aussenden ließ, in dem das Ergebnis zusammengefasst wird. Demnach wird  Turnus- und Ausbildungsärzten ein Jahresbetrag von brutto 5.000 Euro angeboten, den Fachärzten 7.000 Euro brutto, wobei der Aufteilungsschlüssel variieren kann.

Helene Brunner, Verwaltungsleiterin im BKH-Lienz teilt im Namen von Köll in einer Aussendung mit: „Diese landesweite einheitliche Regelung kann jetzt in einzelnen Ärzteversammlungen in den Bezirkskrankenhäusern zur Abstimmung gebracht werden. Im Ordensspital Zams wurde der monetäre Teil des Vorschlages bereits angenommen.“ In Zams einigte man sich zudem auf eine paritätische Aufteilung der Bonuszahlung von 6000/6000 für beide Ärztegruppen. Möglicherweise wird der Betrag auch nicht als Einmalzahlung sondern in Tranchen angeboten. Ob die Lienzer Krankenhausärzte diesem Modell zustimmen, wird sich zeigen. Bereits am 27. April standen bei einer Betriebsversammlung die oben erwähnten Summen zur Diskussion. Das Angebot wurde per Handzeichen abgelehnt.

Hier das Kurzprotokoll der Verhandlungen vom 21. Mai zum Download:

Protokoll Aerzteverhandlung

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2 Postings bisher
fb vor 3 Jahren

Für wen wird er wohl verhandeln?

Für die Ärzte oder für das BKH?

Eigentlich schon wieder einmal ein Zeichen für Unvereinbarkeit.

bergfex vor 3 Jahren

Warum wird hier immer von "ÄRZTEN" geschrieben, in Kölls Aussendung immer von "ÄRZTINNEN" ???

Weiters........ ein Jahresbetrag von brutto 5.000 Euro angeboten, den Fachärzten 7.000 Euro brutto,........

Wohl nur für Eingeweihte verständlich.