Lovric bei Rapid-Remis gegen Nötsch verletzt

Quasi mit dem letzten Aufgebot traten die Grünweißen am 23. Mai die Reise ins Gailtal zum ATUS Nötsch an. Neben den Langzeitverletzten Gabriel Mayr, Markus Ebner, Markus Köfele, Lukas und Mario Steiner fehlten diesmal auch die gelbgesperrten Daniel Steiner und Dominik Müller. Dennoch nahmen die Dolomitenstädter auf dem Kunstrasenplatz in Nötsch gleich das Zepter in die Hand und waren vor allem in der ersten halben Stunde klar spielbestimmend. Bereits in der 3. Minute konnte ein Schuss von Christopher Korber von der Abwehr der Hausherren gerade noch abgeblockt werden.

Die Lienzer blieben weiter am Drücker und kamen in der 16. Minute zu ihrer wohl größten Chance während des gesamten Spieles. Markus Stocker spielte einen Steilpass auf Mario Kleinlercher, der den Ball quer auf Florian Neumeister legte und dieser knallte das Spielgerät an die Querlatte.

Die letzte Möglichkeit in dieser Druckphase hatte kurz darauf Sven Lovric. Sein gut angetragener Schuss wurde aber von dem an diesem Tag extrem starken Nötscher Keeper Andreas Sternig zur Ecke abgewehrt. Danach kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel und hatten in der 25. Minute ihre erste Halbchance. Der Ball kullerte nach einer Unstimmigkeit in der Rapid Abwehr aber am Lienzer Tor vorbei. Zwei Minuten später konnte der im kurzen Eck stehende Christopher Korber einen Kopfball der Heimelf in extremis abwehren.

Kurz vor dem Pausenpfiff gab es für die Gäste eine Schrecksekunde und man hatte den nächsten schwerverletzten Spieler zu beklagen. Nach einer sehr harten Attacke von der Seite auf das Standbein von Sven Lovric ging dieser schmerzverzerrt zu Boden. Die Lienzer Betreuerbank befürchtete sofort das Schlimmste und dies sollte sich leider auch bewahrheiten. Das Spiel war danach für einige Zeit unterbrochen und Sven Lovric musste ins Krankenhaus Villach gebracht werden. Von dort kam dann die Diagnose – Bänderrisse im Knöchel. Der Lienzer Stürmer konnte mit einem Gips die Heimreise antreten, wird seiner Mannschaft aber sicherlich einige Wochen fehlen. Für den Nötscher Spieler der das Foul begangen hatte, zückte der Unparteiische die gelbe Karte, eine sehr milde Strafe.

Mit einem Gipsfuß musste Sven Lovric die Heimreise antreten. Die gute Laune ließ sich der Rapidler dadurch nicht vermiesen. Er wird aber einige Wochen ausfallen. Foto: Rapid Lienz
Mit einem Gipsfuß musste Sven Lovric die Heimreise antreten. Trotz optimistischem „Daumen hoch“ wird er einige Wochen ausfallen. Foto: Rapid Lienz

In der zweiten Halbzeit hatten wiederum die Dolomitenstädter die erste Chance. Nach einer Flanke von Mario Kleinlercher strich ein Kopfball von Clemens Gesser knapp am Nötscher Tor vorbei. Die Hausherren konnten sich danach besser auf das Offensivspiel der Rapidler einstellen und hielten die Partie offen. Zu wirklich nennenswerten Torchancen kamen sie jedoch nicht.

In der Schlussphase bewahrte der überragende Andreas Sternig im Tor der Gailtaler seine Mannschaft noch vor einer Niederlage. Zunächst fischte er einen Freistoß von Patrick Eder aus der kurzen Ecke und in der 87. Minute war er auch bei einem Freistoß von Mario Kleinlercher auf dem Posten. So blieb es am Ende bei einem torlosen Unentschieden, wobei aufgrund der Verletzung von Sven Lovric das Ergebnis für die Grünweißen diesmal eher an zweiter Stelle stand.

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