Matreier Kicker finden zurück in die Spur

Die Iseltaler besiegten den SV Seeboden mit 3:0.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wollten Martin Holzer & Co. am Samstag 23.5.2015 gegen die Mannen vom Millstättersee unbedingt einen Sieg einfahren und so den heimischen Fans das Pfingstwochenende versüßen.

Die Hausherren legten gleich sehr druckvoll los und waren vor allem in den ersten 45 Minuten die klar tonangebende Mannschaft. Zeitweise lief das Spiel wie auf einer schiefen Ebene Richtung Seebodener Tor und es schien bald nur mehr eine Frage der Zeit zu sein, wann der Führungstreffer fallen würde.
Und der Topscorer der Matreier, Rene Scheiber, war es dann höchstpersönlich, der seine Elf in der 17. Minute in Führung und die rund 250 Besucher im Matreier Tauernstadion zum Jubeln brachte.

Der Matchmaker bei Matrei: Rene Scheiber, hier tankt er sich an Manuel Zlanabitnig vorbei.
Der Matchmaker bei Matrei: Rene Scheiber, hier tankt er sich an Manuel Zlanabitnig vorbei.

Ein hoher Ball in den Strafraum wurde von Jakob Lukasser per Kopf verlängert, Rene Scheiber nahm das runde Leder an und schoss staubtrocken zum 1:0 ein. Die Gäste waren in dieser Phase völlig überfordert und kamen durch individuelle Fehler immer wieder in Bedrängnis. Was folgte waren Chancen für die Gastgeber im Minutentakt. Zunächst fiel ein kurz abgewehrter Freistoß vor die Füße des am 16er lauernden Moritz Mair, dessen Schuss ging aber knapp daneben. Eine Minute später tankte sich Rene Scheiber energisch in den Strafraum durch, legte den Ball ideal zurück, doch Christoph Steiner setzte das Spielgerät mit seinem schwächeren rechten Fuß über das Gehäuse. Dann bediente der diesmal sehr agile Moritz Mair den mitgelaufenen Jakob Lukasser, dessen Schuss konnte aber Seeboden Keeper Herbert Brugger entschärfen.

Jubel bei Matrei nach dem 2:0 durch Moritz Mair. Fotos: Expa/Groder
Jubel bei Matrei nach dem 2:0 durch Moritz Mair. Fotos: Expa/Groder

In der 28. Minute war es dann aber soweit. Jakob Lukasser schnappte sich auf Höhe der Mittellinie den Ball, zog Richtung Seebodener Tor und bediente den auf der rechten Außenbahn mitgelaufenen Moritz Mair. Dieser lief noch ein, zwei Schritte und knallte das runde Leder dann halbhoch zum 2:0 ins Seebodener Tor.
Vier Minuten später sorgte ein spektakuläres Tor für die frühe Vorentscheidung in dieser sehr einseitigen Partie. Eine zu kurze Abwehr der Seebodener Hintermannschaft nahm Raphael Hatzer direkt aus der Luft und der Ball senkte sich zum 3:0 in die Maschen. Ein richtiges Traumtor des blonden Wirbelwindes aus Prägraten.

Bezeichnend für die Harmlosigkeit der Gäste war die Tatsache, dass sie erst kurz vor dem Halbzeitpfiff erstmals so halbwegs gefährlich vor das Matreier Tor kamen, Nach einer Kombination über mehrere Stationen konnte die Iseltaler Abwehr den Schussversuch der Gäste allerdings zum Eckball abwehren. Der anstelle des gesperrten Benedict Unterwurzacher im Matreier Tor stehende Adrian Wibmer hatte während der gesamten 90 Minuten einen sehr ruhigen Abend.

Gleich nach dem Seitenwechsel fanden die Hausherren die nächste Chance vor. Zehn Sekunden nach Wiederanpfiff nahm Rene Scheiber in seiner unnachahmlichen Art und Weise den Ball an, scheiterte mit seinem Schuss aus der Drehung aber am Schlussmann der Gäste. Die letzte nennenswerte Möglichkeit hatten wiederum die Iseltaler nach 57 Minuten. Rene Scheiber spielte in den Lauf von Raphael Hatzer, doch der schloss zu überhastet ab und so ging der Ball am Seebodener Tor vorbei. Wahrscheinlich wäre in dieser Situation ein Querpass auf den in der Mitte freistehenden Jakob Lukasser die bessere Variante gewesen.

Danach tat sich im Tauernstadion nicht mehr viel. Die Matreier schalteten ein, zwei Gänge zurück und so konnten die Gäste das Spiel recht ausgeglichen gestalten, ohne allerdings das Tor der Iseltaler in Bedrängnis zu bringen. So blieb es am Ende bei einem auch in dieser Höhe verdienten 3:0 Erfolg der Hausherren.

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