Nationalpark veröffentlicht Tätigkeitsbericht

Daten, Fakten und ein Rückblick auf die Projekte des Jahres 2014.

Das Ködnitztal mit Blick auf den Großglockner. Foto: NPHT/P. Gruber
Das Ködnitztal mit Blick auf den Großglockner. Foto: NPHT/P. Gruber

Laut Bericht dürfte es ein erfolgreiches Jahr für die Tiroler Sektion des Nationalparks Hohe Tauern gewesen sein. Im Mai 2014 gab es gleich zwei Auszeichnungen, zunächst für den Themenweg „Glocknerspur – BergeDenken“ und dann die UNESCO-Auszeichnung für das Bildungsprojekt „Gewässerforscher“. Noch im selben Monat folgte die Freilassung der beiden Bartgeier Felix und Kilian. Der Artenschutz und die Bewusstseinsförderung für die Kostbarkeiten der Natur gehörten wie immer zu den wesentlichen Tätigkeitsfeldern im Nationalpark.

Gerade in die Bildungsarbeit wurde wieder viel Zeit investiert, etwa mit Schulprojekten und Sonderveranstaltungen für Kinder und Jugendliche. In der Forschung war man ebenfalls aktiv und die Zukunft in Sachen Personal scheint gesichert, indem neue Ranger angelernt werden konnten. Schließlich ging man auch stark nach außen. So war man bei Fachtagungen und beim Erntedankfest in Wien dabei.

19.309 Schüler und Schülerinnen wurden im Jahr 2014 im Nationalpark als betreute Besucher registriert. Zu diesen kamen noch 9.805 Erwachsene. Insgesamt wurden fast 1.500 Veranstaltungen durchgeführt. Das waren Ausstellungen, Führungen, Feste, Workshops und einiges mehr. Budgetmäßig zeigt sich folgendes Bild: Insgesamt konnten 2,808.607,65 Euro eingenommen werden, wobei ca. 866.000 Euro vom Bund kamen, 886.000 vom Land Tirol, 631.000 von der EU sowie 124.000 aus Spenden und Sponsoring. Selbst konnte man 239.000 Euro einnehmen und der Anspruch aus Jagdrechten kam 2014 auf etwa 62.000 Euro. Auf Ausgabenseite stehen für das Jahr 1,946.628,02 Euro. Der Rest, immerhin fast eine Million Euro, wurde zweckgebunden den Rücklagen zugeführt.

Der Bericht betont die Forschungs-, Artenschutz- und Bildungstätigkeit des Natinoalparks. Relativ wenig ist zu einer anderen Hauptaufgabe zu lesen, dem Tourismus, der eine besondere Bedeutung auch für die kommenden Jahre haben dürfte. Der Nationalparkbericht endet schließlich mit einem Ausblick in die Zukunft und einem Bekenntnis zu Natura 2000.

Für einen näheren Blick, insbesondere in die zahlreichen Projekte des Nationalparks steht der Bericht hier zum Download bereit: Tätigkeitsbericht Nationalpark

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