Übung: Jägerbataillon 24 verteidigt Flüchtlinge

In der Wattener Lizum wird derzeit Gefechtstechnik trainiert.

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Versorgung des Gefechtsvorpostens am Klammjoch durch eine Alouette III. Fotos: Boris Kurnik

Das Lienzer Hochgebirgs-Jägerbataillon 24 mit 750 Soldaten trainiert seit 1. Juni in der Wattener Lizum im Rahmen der Übungsserie „Capricorn“ das Zusammenwirken von Aufklärung, Artillerie, Gebirgsjägern und Verbänden aus ganz Österreich unter extremen Umfeldbedingungen.

„Für die Grundwehrdiener des Einrückungstermines Jänner 2015 stellt diese Übung den Höhepunkt und Abschluss ihrer fordernden und sinngebenden Ausbildung dar. Erstmals nehmen auch die Milizsoldaten unseres Kampfverbandes an einer derartigen Großübung teil“, erklärt dazu Oberstleutnant Thaddäus Weiler und erläutert die Ausgangslage: „Die 6. Jägerbrigade führt eine Stabilisierungsoperation im Rahmen eines multinationalen Einsatzes im Unterinntal durch, um die Sicherheit eines bedrohten Flüchtlingslagers im Raum Lizumer Hütte sicherzustellen.“

Am 2. Juni erfolgten bereits die ersten Einlagen durch die Übungsleitung in Form von „feindlicher“ Aufklärung, Anschlägen auf Versorgungseinrichtungen und Übergriffen auf Flüchtlinge. Nächste Woche wird der Hauptangriff der Aggressoren aus dem Navistal bzw. aus dem Zillertal erwartet.

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Aggressoren werden aus dem Navistal bzw. aus dem Zillertal erwartet. Natürlich nur im Rahmen einer Übung.
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1 Posting bisher
ManD

Na ja und was bringt eigentlich so eine Übung ? Steuergelder werden verbraucht, ein paar Offiziere toben sich aus und das war es dann oder ?