Zusatzausbildung für Osttirols „Grüne Berufe“

Maschinenring-Mitarbeiter wurden zu Natur- und Landschaftspflegern ausgebildet.

Sie sind die ersten Teilnehmer des neuen Zertifikationslehrganges. Fotos: Maschinenring
Sie sind die ersten Teilnehmer des neuen Zertifikationslehrganges. Fotos: Maschinenring

Wer einen Berufsabschluss in einem „grünen“ Ausbildungsberuf wie Landwirt, Forstwirt oder Gärtner hat und zudem noch eine mindestens dreijährige Berufserfahrung nachweisen kann, hat seit diesem Jahr die Möglichkeit, in Osttirol eine Fortbildung zum Natur- und Landschaftspfleger zu machen. Der Maschinenring Österreich bietet diesen Lehrgang seit 9. März 2015 für seine Mitarbeiter zum Thema Naturschutz und Landschaftspflege an – und zwar exklusiv in Osttirol. Innerhalb von vier Monaten sind den 16 Teilnehmern aus verschiedenen Bundesländern seitdem in etwa 90 Lehreinheiten praxisnahe Grundlagen wie Tier- und Pflanzenkunde, Maßnahmenplanung und -umsetzung sowie gesetzliche Rahmenbedingungen vermittelt worden. Die Lehrinhalte umfassten 16 Module, wobei neben Theorieblöcken zahlreiche Praxisarbeiten im Freiland (u.a. eine Musterbaustelle) durchgeführt wurden. Die Abschlussprüfung findet am 22. Juni statt. Wer diese besteht, darf sich „Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger“ nennen.

Klemens Kreuzer, Geschäftsführer des Maschinenrings Osttirol, ist begeistert von dem neuen Angebot: „Mit diesem Lehrgang tragen wir dem steigenden Bedarf an qualifiziertem Personal im Bereich Landschafts- und Naturpflege Rechnung. Insbesondere im Bereich der Betreuung und Pflege von Ausgleichsflächen, öffentlichen Grünflächen, Schutzgebieten und sonstigen Ökoflächen sehen wir künftig Marktnischen für ökologisch gebildetes Fachpersonal. Besonders freut es mich, dass der Lehrgang zur Gänze in Osttirol stattfindet.“ Kooperationspartner war die Firma Revital. Weitere Lehrgänge für die nächsten Jahre sind bereits in Planung.

Die Mischung aus Theorie und Praxis soll die Ausbildung möglichst realitätsnah machen.
Die Mischung aus Theorie und Praxis soll die Ausbildung möglichst realitätsnah machen.
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