Grenzüberschreitende Übung der Wasserrettung

Die Osttiroler waren zu einem fiktiven Großeinsatz in Südtirol eingeladen.

Die Osttiroler fungierten bei der Übung, die nicht die erste mit den Südtirolern war, als "Opfer". Foto: ÖWR Osttirol/Hans
Die Osttiroler fungierten bei der Übung, die nicht die erste mit den Südtirolern war, als „Opfer“. Foto: ÖWR Osttirol/Hans Sacher

Die reißenden Gewässer der Gader waren am 13. Juni Schauplatz einer Großübung der Südtiroler Wasserrettung. „Mehrere Kajak-Fahrer sind in der Gader verunglückt“, lautete der bedrohliche, aber natürlich nur inszenierte Funkspruch, der um 8:30 Uhr morgens die Einsatzübung einleitete. Sofort rückten die Gruppen von Bruneck, Bozen, Meran und Brixen aus, um die Verunglückten aus ihrer misslichen Lage zu befreien und erstzuversorgen. Unterstützt wurden die Wasserretter von der Feuerwehr Montal, der Bergrettung Südtirol, der Bergrettung der Finanzwache, dem Weißen Kreuz, dem Hilfszug des Weißen Kreuzes und den Ordnungshütern.

Als Opfer stellte sich die Wasserrettung Osttirol zur Verfügung, die ebenfalls zu dieser Einsatzübung eingeladen war. „Schon seit Jahren gibt es einen regen Kontakt zwischen beiden Rettungsorganisationen. So findet jährlich eine gemeinsame länderüberschreitende Einsatzübung statt, die dem Erfahrungsaustausch und dem Kennenlernen dient“, so Franz Striemitzer, Obmann der Wasserrettung Osttirol.

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