All Time High im Mai für Osttirols Tourismus

Lienzer Talboden profitiert von Golf und Camping – Lienz, Lavant und Amlach legen zu.

Im Windschatten der Neubesetzung des Aufsichtsratsvorsitzenden der Lienzer Bergbahnen AG, die die Führungsriege des Tourismusverbands Osttirol (TVBO) und die Stadt Lienz auf ein Neues zu entzweien scheint, zeichnet sich für den Monat Mai laut Zahlen der Statistik Tirol ein Nächtigungsplus von 21,7 Prozent für den Bezirk Osttirol ab. Mit über 53.800 Nächtigungen verzeichnen die Osttiroler Tourismusbetriebe das damit bisher beste Mai-Ergebnis. Gegenüber dem Vorjahr legte man Dank besserer Witterungsbedingungen und guter Feiertagsverteilung um über 9.300 Nächtigungen bei einem Plus von 2.229 Ankünften zu.

Der Lienzer Talboden profitiert vor allem von Camping und Golfplatz. Foto: Martin Lugger
Der Lienzer Talboden profitiert vor allem von Camping und Golfplatz. Foto: Martin Lugger

Die Ferienregion Lienzer Dolomiten sticht diesmal, anders als der Großteil der ansonsten starken touristischen Regionen, als nächtigungsstärkste Region hervor. Mit über 26.600 Logisnächtigungen kann sie um 3.800 Nächtigungen zulegen, die vor allem auf ein Plus bei den Campingaufenthalten in Lienz und Amlach sowie eine stetig starke Performance der Golfdestination Lavant mit über 6.000 Nächtigungen zurück zu führen ist.

Insgesamt scheint das Golfresort in die Talbodenregion stark abzustrahlen. Ein Effekt, auf den die Destination Defereggental mit dem gerade erst eröffneten, höchstgelegenen Golfplatz Österreichs ebenso hofft. Den stärksten Zuwachs neben dem Lienzer Talboden verzeichnet die Region Hochpustertal, dort vor allem Obertilliach, das mit einem Plus von über 1.180 Nächtigungen fast an die Zugewinne von Lienz und Amlach heranreicht.

Der Nächtigungszuwachs im ersten Monat der Sommersaisonzählung bringt dem Land Tirol insgesamt ein relatives Plus von 21,7 Prozent. Fast alle Tourismusverbände legen zu, nur der Tourismusverband Paznaun-Ischgl fährt ein Minus von über 27.000 Nächtigungen ein.

Die Zahlen der Tiroler Landesstatistik zum Download

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