Tote nach Raserei auf der Glocknerstraße

Zwei junge Briten starben bei einem illegalen Autorennen.

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Bergung des Unfallsfahrzeugs, das 300 Meter in die Tiefe gestürzt war. Fotos: Expa/JFK

Zwei junge Briten, 22 und 25 Jahre alt, starben am Freitagvormittag bei einem schweren Autounfall auf der Großglockner-Hochalpenstraße. Laut Polizei hatten sich die Männer in den Morgenstunden nach Angaben von Augenzeugen ab der Mautstelle bei Fusch im Pinzgau bis hinauf zum Fuschertörl auf 2.428 Meter Seehöhe ein illegales Autorennen mit einem anderen Fahrzeug geliefert.

Die beiden Männer hatten keine Überlebenschance.
Die beiden Männer hatten keine Überlebenschance.

Um ca. 7.45 Uhr durchbrach der Seat der Briten die Leitplanke und stürzte 300 Meter in die Tiefe. Für die Männer kam jede Hilfe zu spät. Salzburger Medien berichten, dass die Polizei am späten Vormittag Kontakt mit dem Lenker des zweiten Fahrzeugs aufnehmen konnte. Der Porschefahrer habe zugesichert, sich bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden.

Auf dem Fuschertörl steht eine Webcam der Großglockner-Hochaltenstraße AG, die um 8.00 und um 9.00 diese Bilder zeigte. Man sieht, wo die Männer die Leitplanke durchbrachen und den Beginn der Bergung. Fotos: www.grossglockner.at
Auf dem Fuschertörl steht eine Webcam der Großglockner-Hochalpenstraße AG, die um 8.00 und um 9.00 diese Bilder zeigte. Man sieht, wo die Männer die Leitplanke durchbrachen und den Beginn der Bergung. Fotos: www.grossglockner.at