Deutscher Alpinist im Venedigergebiet geborgen

Am 22. Juli stieg eine mehrköpfige deutsche Alpinistengruppe von Prägraten am Großvenediger  zum Defreggerhaus auf. Von dort überschritten die Bergsteiger am 23. Juli den Gipfel des Großvenedigers und stiegen anschließend zur Kürsinger Hütte ab. Am 25. Juli wollten die Alpinisten schließlich nach der Besteigung der „Gemsspitze“ zur Warnsdorfer Hütte weiter, wobei sich aus bisher unbekannten Gründen ein 51-jähriger Alpinist von der Gruppe trennte und alleine zur Essener-Rostocker-Hütte gehen wollte.

Der Mann hat sich dabei vermutlich in den Felswänden des „Maurerkeeskopfes“ in ca. 2.800 Meter Seehöhe verstiegen. Die Bergrettung suchte nach ihm, musste aber in den Abendstunden aufrgund der schlechten Witterung die Suche unterbrechen.

In der Nacht wurden dann Lichtzeichen beobachtet und in den Morgenstunden des Sonntags flog ein Polizeihubschrauber gezielt die Position an und konnte den Mann bergen. Im Einsatz standen die Besatzung des Polizeihubschraubers, die Bergrettungen Prägraten und Neunkirchen sowie die Alpinpolizei.

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