OLALA-Turm fiel früher als geplant

Der nächtliche Regen brachte das Bauwerk ins Wanken.

Um 8:32 Uhr schrieb OLALA-Organisatorin Gabi Schwab an die Redaktionen der Osttiroler Medien: „Der Regen hat dem Turm zu Lienz zugesetzt. Der Turmfall beginnt in wenigen Minuten.“ Sie hat nicht untertrieben, tatsächlich neigte sich das imposante Bauwerk – über dessen Entstehung wir noch ein Video vorbereiten – und stürzte in sich zusammen. Dolomitenstadt-Redakteurin Daniela Ingruber zückte das iPhone und filmte die letzten Sekunden des Bauwerks, unser Fotograf Marco Leiter kam Sekundenbruchteile zu spät, er hat sozusagen die Bruchstücke der Performance dokumentiert, die Gabi Schwab einiges an Nerven kostete und eine lange Nacht bescherte.

Schon gestern Abend wurde der Pappkartonturm vom Regen stark in Mitleidenschaft gezogen. Security-Leute wachten die ganze Nacht neben dem Turm. Kurz nach 4.00 Uhr morgens neigte sich die Kuppel. Gabriele Schwab stand seitdem neben dem Turm und überwachte jede noch so kleine Bewegung. Sie rief die Turmkünstler im Hotel an, diese kamen und sagten, der Turm sei noch „relativ sicher“ und gingen wieder schlafen. Um 7.00 Uhr knickte der Turm auf einer Seite um etwa 20 Zentimeter ein. Gleiches Procedere: Schwab rief die Künstler an, die diesmal schnell gelaufen kamen und meinten, es sei sicherer, den Turm gleich umzuwerfen, ehe er unkontrolliert in irgendeine Richtung falle.

So rief man einige Helfer an. 30 hätten kommen sollen, doch nicht mehr alle schafften es rechtzeitig. Um 8:50 Uhr löste man die Sicherungsseile und drei Minuten später hoben die Künstler und ihre Lienzer Assistenten den Turm auf einer Seite um ein paar Zentimeter, sodass er kontrolliert in Richtung St. Florianstatue umfallen konnte.

168 Acts an 16 verschiedenen Locations in Lienz, Innichen und Matrei – hier finden OLALA-Fans alles auf einen Klick: www.dolomitenstadt.at/olala-2015 

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1 Posting bisher
chiller336 vor 2 Jahren

schade hmm .... war a imposantes bauwerk