Wienerlied, einmal ganz anders

Mit „Martin Spengler & die foischn Wiener“ geht der Kultursommer auf Schloss Bruck zu Ende.

Sie wissen, wie man das Wienerlied so interpretiert, dass es zeitgemäß klingt und doch Wiener Gefühl transportiert.
Sie wissen, wie man das Wienerlied so interpretiert, dass es zeitgemäß klingt und doch Wiener Gefühl transportiert.

Was das Wienerlied mit Jazz, Poesie und Melancholie zu tun hat? So ziemlich alles! Man hört es nur nicht immer so konkret durch wie beim Ensemble „Martin Spengler & die foischn Wiener“. „Foisch“ ist an den Musikern nur, dass sie keine „richtigen“ Wiener sind. Martin Spengler, Namensgeber der Truppe und für Gitarre und Gesang zuständig, stammt einerseits aus einer südungarischen Weinbauernfamilie (was man seiner Musik anhört) und andererseits aus Oberösterreich (was man seiner Sprache anhört). Auch die weiteren Ensemblemitglieder, Manuela Diem (Gesang), Marie Theres Stickler (Knopfharmonika und Gesang) sowie Manuel Brunner (Kontrabass und Gesang), sind lediglich Wahlwiener. Den Blues im Wienerlied beherrschen sie dennoch ganz unvergleichlich.

Die „foischn Wiener“ gibt es seit 2012. Bekannt wurden sie zunächst durch einen Auftritt in der legendären Radiosendung „Willi Resetarits‘ Trost und Rat“. Auf ihrer ersten CD sang Resetarits auch mit. Seitdem sind sie zum Fixpunkt bei Festivals, in Jazzclubs und Konzerthäusern geworden. In Lienz werden sie am Samstag, dem 29. August, um 20:00 Uhr im Innenhof von Schloss Bruck auftreten, sofern es das Wetter zulässt, ansonsten wird das Konzert in den Kolpingsaal verlegt.

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