Büro der Landesrätin antwortet auf Offenen Brief

Fazit: Verständnis für den Unmut und „ein Stück Wiedergutmachung“.

Dass es keine Direktzugverbindung mehr zwischen Lienz und Innsbruck gibt, sorgte wieder einmal für Ärger. Foto: Expa/Groder
Dass es keine Direktzugverbindung mehr zwischen Lienz und Innsbruck gibt, sorgte wieder einmal für Ärger. Foto: Expa/Groder

Unter dem Titel „Bahnhof Innichen bei Nacht, ein Erlebnis!“ hat Klaus Lukasser kürzlich einen Offenen Brief an LH-Stv.in Ingrid Felipe geschrieben, der in Dolomitenstadt als Leserbrief veröffentlicht wurde. Inzwischen gibt es eine offizielle Antwort vom Büro der Landesrätin, in der „volles Verständnis“ für den Unmut von Klaus Lukasser und dessen Familie ausgedrückt und dann fortgefahren wird: „Ich darf dennoch auf die Vorteile des seit Mitte Dezember 2014 gültigen Fahrplans verweisen: Wir haben statt davor 16 schneller Verbindungen unter vier Stunden Reisezeit jetzt 33 tägliche Verbindungen unter vier Stunden Reisezeit von Lienz nach Innsbruck bzw. in die Gegenrichtung (…) die Fahrtzeit ist mit in der Regel unter drei Stunden deutlich schneller, als jedes vorherige Öffi-Angebot auf dieser Strecke.“

Weiters wird auf die Barrierefreiheit im Schnellbus hingewiesen und auch erwähnt, dass immer mehr Menschen die Öffentlichen Verkehrsmittel nützen. 2015 wird auch als „das erste Jahr, in dem das Land Tirol mehr Geld in den öffentlichen Verkehr investiert, als in den Straßenbau“, gelobt. Schließlich wird Familie Lukasser „ein Stück Wiedergutmachung“ zugesagt: „Nach Rücksprache mit den ÖBB und mit dem VVT möchten wir die von der beschriebenen Zugfahrt Betroffenen gerne zu einer Fahrt nach Innsbruck mit einem öffentlichen Verkehrsmittel ihrer Wahl einladen und haben veranlasst, dass Ihnen dafür ein Gutschein in der entsprechenden Höhe zukommen wird.“ Damit scheint die Diskussion von Seiten des Landes beendet.

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2 Postings bisher
Osttirol vor 2 Jahren

LiebeLeute! Der Bus über Südtiriol ist nicht ganz schlecht aber der Zug wäre besser und Umwelt schonender das ist alles was man dazu sagen kann Ich wäre zufrieden wenn der Zug genau so schell und so oft fahren würde nach Innsbruck wie der Bus. Ciao Tirol

anton2009 vor 2 Jahren

Eine unbefriedigende Antwort von Felipe. Die "Gestrandeten" mit einer Freifahrt abzuspeisen ist eine schwache Entschädigung. Der Fall ist somit für Felipe gegessen. Sie kapiert noch immer nicht, dass sehr viele Osttiroler den Direktzug (ohne Umsteigen) in die Landeshauptstadt wollen. Auch von einem günstigen Tarif von € 23,00, je Richtung, kann wohl nicht die Rede sein!