Ski-Orientierungslauf-EM in Obertilliach

Ein erster Gruß vom Winter: Die Vorbereitungen für die EM 2016 haben längst begonnen.

Das Biathlonzentrum in Obertilliach wird der Hotspot bei der Ski-OL-Europameisterschaft sein.
Das Biathlonzentrum in Obertilliach wird der Hotspot bei der Ski-OL-Europameisterschaft sein.

Ein halbes Jahr dauert es noch, dann starten die Europameisterschaften im Ski-Orientierungslauf in Obertilliach. Rund 200 Athleten aus etwa 20 Nationen werden sich zwischen 29. Feber und 7. März 2016 in fünf verschiedenen Disziplinen messen. „Mit Obertilliach haben wir den perfekten Standort für eine Europameisterschaft gefunden. Die Infrastruktur hier ist ideal ausgebaut“, sagt Eventdirektor Hans-Georg Gratzer. Die Ski-OL-Junioren-WM und der Ski-OL-Jugend-EM werden ebenfalls zu diesem Zeitpunkt in Obertilliach stattfinden.

Der Ski-Orientierungslauf verbindet Langlauf, Orientierungslauf und Naturerlebnis. Mit Hilfe einer Karte müssen die Athleten die markierten Kontrollpunkte (= Posten) in einer vorgegebenen Reihenfolge anlaufen. Auf der Karte sind alle Informationen zum Gelände, zur Steigung und über die Qualität der Loipen ersichtlich. Zusätzlich zu den breiten Langlaufspuren werden sogenannte Ski-Doo-Spuren präpariert. Die Wettkämpfe werden in freier Technik (Skating) ausgetragen.

Bei der Europameisterschaft in Obertilliach werden drei Einzelentscheidungen über drei verschieden lange Distanzen (Sprint, Mittel, Lang) sowie zwei Teambewerbe (Mixed Sprint-Staffel und klassische Staffel) ausgetragen. Die Favoriten für die EM kommen aus Russland, Schweden, Norwegen, Finnland und aus der Schweiz. Die größten Chancen auf eine Medaille für Österreich haben der Kärntner Tobias Habenicht und der Liebenauer Simon Kugler. Beide haben schon einige Erfolge im Ski-OL gefeiert. Noch sind sie nicht qualifiziert, doch das wird sich bald ändern, zeigen sich die Veranstalter optimistisch.

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