Gymball 2015: Die große Show im Dschungel

Beim letzten Maturaball des Jahres bebte noch einmal die Tennishalle.

Es war der letzte der großen Schülerbälle dieser Saison und ein würdiger Abschluss der Maturantenparade dieses Jahrgangs – der Gymball am Samstag, 24. Oktober in der Lienzer Dolomitenhalle. Wer je dort einen Ball besucht hat, weiß, dass diese Halle alles andere als ein inspirierender Ort ist, riesig, zweckmäßig und eigentlich trostlos. Und so war das, was die Maturanten  des Lienzer Gymnasiums aus dieser Location gemacht hatten, für viele Besucherinnen und Besucher schlichtweg begeisternd. Monatelang wurde an dieser Deko gebastelt und gemalt. Tage zuvor begannen die Aufbauarbeiten.

Dutzende handgemalte großformatige und farbenprächtige Dschungel-Bilder, hunderte große und kleine handgefaltete Papierschmetterlinge, ein Mega-Bigprint an der Rückwand (gesponsert von Durst), Pflanzen und  liebevoll dekorierte Tische – all das wurde aufgeboten, um die karge Sporthalle in ein Dschungelparadies zu verwandeln. Die Übung gelang, wie man sieht.

Und dieses Paradies wurde im Laufe des Abends von bunten Völkern besiedelt, in einer Show, die fulminant, unterhaltsam, rhythmisch und musikalisch war, perfekt choreografiert von Sascha Jost (Valeina Dance), dessen Handschrift auch die Eröffnungspolonaise prägte. „Live aus dem Dschungel“ war das Motto des Abends und live im Saal spielte die Nordtiroler Edel-Coverband „Plankton“. Die siebenköpfige Formation rund um Sängerin Simone Trenkwalder bot erstklassig und unermüdlich musikalische Anreize für die Tanzlustigen, während hinter der Riesentheke Pädagogen und Eltern als Barkeeper die Trinkfesten bei Laune hielten.

Was um Mitternacht passierte, lässt sich in Worten schwer beschreiben, deshalb folgt in den nächsten Tagen noch ein Video! Eine bezaubernd witzige Barbara Mattersberger berichtete als Fernsehmoderatorin bei „Gym im Bild“ von einem Flugzeugabsturz im Dschungel und dann tauchte das Publikum live in die Handlung ein, deren Held Showtänzer Raphael Roiko nur mit Hilfe zahlreicher hübscher Mädels aus den Händen wilder Kannibalen befreit werden konnte. Gut ausgedacht, aufwändig inszeniert und mit viel Verve getanzt – eine Performance der Extraklasse, die Standing Ovations bekam.

Nach diesem Highlight wurde noch lange weiter getanzt, weder das Publikum noch „Plankton“ zeigten Ermüdungserscheinungen und wer Lust auf einen Drum & Bass-Hammer hatte, war zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon in die „Partyhalle“ gewechselt, in der die DJs unerbittliche Groove-Stakkatos abfeuerten und bis in die Morgenstunden abgefetet wurde.

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