Rapid Lienz ohne Punktezuwachs

Eine knappe 0:1 Heimniederlage setzte es für den SV Rapid Lienz am 24. Oktober.

Genau drei Wochen lang waren die Grün-Weißen zum Zuschauen verurteilt und rutschten in dieser Zeit auf den elften Tabellenplatz zurück. Darum wollten die Schützlinge von Bernhard Zoier im Heimspiel gegen den SV Feldkirchen unbedingt den einen oder anderen Zähler einfahren, um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Doch vor allem in der Anfangsphase merkte man ihnen die lange Spielpause deutlich an. Man war in den Zweikämpfen immer einen Schritt zu spät und bekam vorerst keinen Zugriff auf das Spiel.

Die Gäste aus Feldkirchen nützten die Unsicherheit der Rapidler bereits nach 13 Minuten schonungslos aus. Nach einem Fehler im Spielaufbau wurde der Ball von den Gästen schnell in die Spitze gespielt und nach einem Pass in den Rückraum fand der noch leicht abgefälschte Schuss von Mario Antunovic den Weg zum 0:1 ins Lienzer Tor. Nur wenige Minuten später verhinderte Rapid-Keeper Christian Korunka den zweiten Gegentreffer, er konnte einen Schuss des alleine vor ihm auftauchenden Robert Tiffner in extremis abwehren.
So schön langsam kamen die Hausherren dann etwas besser ins Spiel und hätten mit der ersten Offensivaktion beinahe den Ausgleich erzielt. Nach einer schönen Kombination zwischen Florian Neumeister und Sven Lovric kam der Ball zu dem völlig freistehenden Mario Kleinlercher, doch dieser scheiterte aus halblinker Position am Torhüter der Gäste.

Dies war zugleich auch die einzige Tormöglichkeit der Grün-Weißen im ersten Spielabschnitt. Und hätte nicht Christian „Wesly“ Korunka im Tor der Lienzer einen Glanztag erwischt, wäre die Partie wahrscheinlich schon nach 45 Minuten entschieden gewesen. So blieb er nach rund einer halben Stunde im Duell gegen Robert Tiffner erneut Sieger und nur fünf Minuten später konnte er zunächst einen neuerlichen Schuss des baumlangen Feldkirchner Angreifers abwehren und auch beim folgenden Nachschuss war der Lienzer Keeper auf dem Posten. Der letzte Höhepunkt in der ersten Halbzeit war ein Freistoß von Dominik Müller, den aber der Feldkirchner Keeper parieren konnte.

Ganz anders präsentierten sich die Gastgeber den knapp 200 Besuchern im Dolomitenstadion Lienz nach dem Seitenwechsel. Manuel Eder & Co. fanden von Anpfiff an besser ins Spiel und man merkte das Bemühen der Rapidler, den Ausgleich zu erzielen. Allerdings standen die Gäste in der Abwehr sehr kompakt und so blieb ein Freistoß von Sven Lovric, den aber Hans Thamer im Tor der Gäste abwehren konnte, vorerst die einzige Ausbeute. Erst in der Schlussphase hatten die Grün-Weißen noch zwei tolle Chancen auf den Ausgleichstreffer. Zunächst spielte Thomas Zraunig einen weiten Ball auf die zweite Stange, Markus Ebner, der nach langer Verletzungspause ein gelungenes Debüt feierte, spielte diesen direkt in den Strafraum und der eingewechselte Philipp Steiner scheiterte mit einem Kopfball am Tormann der Gäste.

In der 84. Minute brachte Mario Kleinlercher einen Freistoß gefährlich in den Feldkirchner Strafraum, doch der bereits in den Angriff beorderte Rapid-Kapitän Manuel Eder scheiterte per Kopf erneut am aufmerksamen Schlussmann der Gäste. Die letzte Möglichkeit im Spiel hatten praktisch im Gegenzug die Feldkirchner. Sebastian Schmid setzte den Ball aber aus kurzer Distanz am Rapid-Tor vorbei. Kurz darauf beendete der Unaprteiische das Spiel und die Lienzer mussten mit leeren Händen in die Kabinen gehen.

Bereits am 26. Oktober wartet auf die Rapidler der nächste schwere Brocken, trifft man doch im Nachtragsspiel in Ferlach auf den überlegenen Tabellenführer der Kärntner Liga, den ATUS Ferlach.

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