150 Virger feierten ihre Volljährigkeit

Mit dem Motto „Du schaffst, was du willst“ wurde die Jungbürgerfeier zelebriert.

Die etwa 150 Jungbürger organisierten die Feier nach ihren Wünschen. Fotos: Hannes Berger, Silent Art
Die etwa 150 Jungbürger organisierten die Feier nach ihren Wünschen. Fotos: Hannes Berger, Silent Art

Dafür, wie jemand die eigene Volljährigkeit feiern möchte, gibt es viele unterschiedliche Ideen. Dass man dies neben allen anderen Feiern auch gemeinsam und in der Gemeinde tun kann, dafür gibt es das Modell der Jungbürgerfeiern. In Virgen war es am 17. Oktober wieder einmal soweit: Rund 150 Virger „Jugendliche“ bzw. nunmehr Jungbürger und Jungbürgerinnen trafen sich im Virger Kultursaal, um ihre Volljährigkeit zu feiern. Schon bei den Vorbereitungen für das Fest bewiesen sie, dass sie nur allzu gut wussten, dass zum Bürgersein sowohl Rechte als auch Pflichten gehören. So gestalteten sie gemeinsam mit dem Jugendausschuss der Gemeinde die Feier nach ihren Wünschen.

Und das sah so aus: Die Jungbürgerin Pia Jestl moderierte die Feierlichkeit, die von einer Andacht mit der Seelsorgerin Maria Radziwon eingeleitet wurde. Darauf folgte eine multimediale Präsentation, in der alte Klassenfotos an die gemeinsame Kinderzeit erinnerten. Die extra gegründete Jungbürgermusik sorgte für die stimmungsvolle Umrahmung des Festaktes. Als Gastredner wurde der steirische Extremsportler und Motivationsexperte Wolfgang Fasching eingeladen. Der mehrmalige Gewinner des Race Across America begeisterte mit seinem Vortrag „Du schaffst, was du willst“. Auch Bürgermeister Dietmar Ruggenthaler ermunterte die Jungbürger in seiner Ansprache, Verantwortung aktiv wahrzunehmen, Chancen zu nützen und die Zukunft des Dorfes aktiv mitzugestalten.

Motivator und Extremsportler Wolfgang Fasching sprach über die Verwirklichung von Träumen und Zielen.
Motivator und Extremsportler Wolfgang Fasching redete über die Verwirklichung von Träumen und Zielen.

Anschließend sprachen Linda Brandstätter und Stephan Bratusek als Vertreter der Jungbürger über die Heimatverbundenheit als Virger. Sie brachten dabei auch zum Ausdruck, dass sie selbst es sind, die zukünftig für ein lebenswertes Umfeld sorgen müssen. Im Anschluss an den offiziellen Teil lud die Gemeinde zur Feier in zwei Virger Gasthöfe ein, wo das gemeinsame Feiern mit ehemaligen Schulkollegen und Freunden aus der Kindheit im Vordergrund standen.

Auch Geschenke und Danksagungen gehörten zur Feier, ehe man in Lokale weiterzog.
Auch Geschenke und Danksagungen gehörten zur Feier, ehe man in Lokale weiterzog.
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