Liftangestellter verlor Daumen bei Unfall in Nußdorf

Am Nachmittag des 29. Oktober verluden drei Angestellte der Lienzer Bergbahnen AG Aufprallmatten auf ein landwirtschaftliches Transportfahrzeug („Muli“), um sie anschließend bei den Schneelanzen entlang der Pisten zu verteilen.

Kurz vor 15 Uhr waren sie mit dem Aufladen von zwölf Aufprallmatten fertig und hatten diese mittels einer ca. 5 mm dicken Reepschnur am Aufbau der Ladebrücke gesichert. Ein 51-jähriger Liftangestellter lenkte nun das „Muli“ von der Talstation bergwärts, die beiden anderen Personen saßen auf den Beifahrersitzen.

Einer der Liftangestellten hielt dabei das Restseil, das nach dem Verzurren am Aufbau lose hing, in einer Schlaufe in seiner rechten Hand. Nachdem sie etwa 300 Meter bergwärts gefahren waren, dürfte sich ein Teil des Restseils am rechten Vorderrad verhakt und durch die Drehung des Vorderrades sofort angezogen haben. Aufgrund dessen wurde die Reepschnur in der Hand des 30-jährigen Maschinisten derartig stark und plötzlich angezurrt, dass es ihm den rechten Daumen im Bereich des Grundgelenkes abtrennte.

Nach erfolgter Erster Hilfe durch seine Kollegen wurde der Verletzte vom Notarzthubschrauber „C 7“ ins Klinikum Klagenfurt eingeliefert, wo er stationär aufgenommen wurde.

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