Elf Sonderschüler fuhren mit Betreuern nach Belgien

Spenden des Kiwani-Club-Lienz machten die achttägige Reise für die Schüler möglich.

Das Motorradfahren war nur einer der vielen Höhepunkte auf dieser Belgienreise. Fotos: Sonderschule Lienz.
Das Motorradfahren war nur einer der vielen Höhepunkte auf dieser Belgienreise. Fotos: Sonderschule Lienz.

Im Oktober bot sich für elf Schüler der Sonderschule ein ganz besonderer Ausflug. Ganze acht Tage lang fuhren sie mit sechs Betreuern nach Belgien. Die Busreise nach Worriken hatte der Kiwani-Club-Lienz gesponsert.

Schon alleine das lange Busfahren bot so manche Überraschung, ganz besonders spannend war aber das Programm. Jeden Tag gab es eine andere Sehenswürdigkeit zu begutachten und wurden außergewöhnliche Dinge gemacht, sei es eine Fahrt mit riesigen Motorrädern, eine Stadtrundfahrt oder der Besuch in einem Glasmuseum.

An einem Tag wurden die Schüler selbst zu Berichterstattern, machten Fotos und erzählten von ihren Reiseabenteuern. Ein anderes Mal wurde neben einem Besuch im Parlament auch ein Kulturzentrum besichtigt, eine Shoppingtour gemacht und an einem Tag der Naturpark Ternell besucht. Für einige Schüler war die Tour im Klettergarten das eigentliche Highlight der Reise.

Auch ein Parlamentsbesuch durfte nicht fehlen. Die Schüler durften sich auf dei Sitze der Abgeordneten setzen, waren am Ende aber froh, nicht in die Fußstapfen der Politiker treten zu müssen.
Auch ein Parlamentsbesuch durfte nicht fehlen. Die Schüler setzten sich auf die Sitze der Abgeordneten, waren am Ende aber froh, nicht in die Fußstapfen der Politiker treten zu müssen.

Am fünften Tag der Reise wurde der Schüler Marcel frühmorgens geweckt – mit einem Geburtstagsständchen, denn er feierte auf der Reise seinen 13. Geburtstag. Und was darf bei einer Belgienreise keinesfalls fehlen? Richtig, der Besuch eines Schokolademuseums mit vielen Kostproben. Gerüchteweise gab es dabei so manches Schokomäulchen. Dann war die Reise auch beinahe schon wieder zu Ende. Am letzten Abend gab es einen Empfang, zu dem der Honorarkonsul der Republik Österreich, Frederic-C. Bourseaux, kam, um die Jugendlichen persönlich zu begrüßen, und auch einige Vertreter des Kiwani-Clubs wollten die Lienzer Schüler kennenlernen. Jeder erhielt eine Erinnerungsmedaille und eine Urkunde, ehe es zur Abschlussparty ging. Am Ende waren alle so erschöpft und glücklich von der Reise, dass die vielstündige Heimfahrt von Worriken über Karlsruhe, Stuttgart, München, Matrei und Lienz fast wie im Fluge verging.

Beim Wiedersehen mit Freunden und Familie hatten alle sehr viel zu erzählen.
Beim Wiedersehen mit Freunden und Familie hatten alle sehr viel zu erzählen.
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