Schrecksekunden und Glück im Felbertauerntunnel

Für eine ganze Reihe von Schrecksekunden sorgte ein 69 Jahre alter Deutscher am 14. November im Felbertauerntunnel. Der Mann war mit seinem Fahrzeug in Richtung Mittersill im Tunnel unterwegs und verlor aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle.

Er geriet mit dem Wagen auf die Gegenfahrbahn, wo eine 32-jährige Lenkerin aus dem Bezirk Innsbruck-Land mit drei kleinen Kindern an Bord nur noch durch höchste Geistesgegenwart auf die linke Seite ausweichen konnte und dadurch einen Zusammenprall vermied.

Der Deutsche blieb auf Kollisionskurs, streifte im Tunnel noch einen Reisebus, der ohne Passagiere unterwegs war und gefährdete zwei weitere Fahrzeuge, deren Lenker nur durch Ausweichmanöver einen Crash verhindern konnten. Im Bereich der Ausfahrt beim Nordportal prallte der Mann schließlich frontal gegen die Tunnelwand der Gegenfahrbahn, das Auto wurde quer über die Fahrbahn geschleudert, prallte auf die gegenüberliegende Wand und kam schließlich zum Stillstand. Laut Polizeiinspektion Matrei war der Lenker nicht alkoholisiert, er wurde aber zur Abklärung gesundheitlicher Umstände in das Krankenhaus Mittersill gebracht. Wie durch ein Wunder kam niemand zu Schaden.