Thurn feierte seine Jungbürger

Messe, Ansprachen, Geschenke, ein Festessen und viel Grund zum Lachen.

Zwischen offizieller Feier und gemütlcihem Beisammensitzen gab es noch zeit für ein Erinnerungsfoto. Foto: Raimund Mußhauser
Zwischen offizieller Feier und gemütlichem Beisammensitzen gab es noch Zeit für ein Erinnerungsfoto. Foto: Raimund Mußhauser

Wie andere Gemeinden aus dem Bezirk, lud nun auch Thurn zur Jungbürgerfeier und als Symbol des Erwachsenwerdens organisierten die zu Feiernden einen Teil der Feierlichkeiten gleich selbst. So kümmerten sie sich um den Ablauf und die Gestaltung der Heiligen Messe. Als Motto suchten sie sich aus: „Wer wählen darf, darf auch selbst bestimmen.“

Passend dazu holten sich die 16- bis 20-Jährigen als Festredner den Extrembergsteiger Peter Ortner sowie Pfarrer Jean Paul Ouédraogo, der über sein Heimatdorf in Afrika und seine einstige Laufbahn als erfolgreicher Mittelstreckenläufer erzählte. Anschließend hielten Linda Wurzer und Florin Neumair als Vertreter der Jungbürger eine Rede über das Erwachsenwerden. Bürgermeister Reinhold Kollnig wiederum ermutigte die Jungbürger, sich aktiv in der Gesellschaft einzubringen und auf diese Weise die eigene Heimat mitzugestalten.

Nach den Ansprachen wurden die Geschenke überreicht: das Gemeindebuch, die Festschrift zum 700-Jahr-Jubiläum, ein Kinogutschein und schließlich eine CD mit alten und neuen Fotos. Letztere wurden gleich auf die Leinwand projiziert und sorgten für so manches Schmunzeln. Bei „Rippelen“, Schlipfkrapfen und den Klängen von „Soi Zwoa“, wurde dann noch beschlossen, auch anderen etwas Gutes zu tun, nämlich das Geld, das bei der Organisation der Feier übrig blieb, in den Gemeindefonds zu geben und damit für einen guten Zweck zur Verfügung zu stellen.

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