Wie schlugen sich die Osttiroler Vereine?

Hier gibt es einen Rückblick über die Herbstsaison der Unterliga West.

Wie erging es den beiden Vertetern Osttirols, dem FC-WR Nußdorf-Debant und der Union Matrei?
Dazu haben wir einige interessante Statistiken zusammengestellt:

Matrei gegen Lind, am 7. November 2015: Foto: Brunner Images
Matrei gegen Lind, am 7. November 2015: Foto: Brunner Images

FC-WR Nussdorf-Debant:
3. Platz / 30 Punkte / Torverhältnis 31:19
Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Runden kamen die Debanter unter ihrem neuen Trainer Ibel Alempic ab der dritten Runde voll auf Touren. Mit acht Siegen und einem Unentschieden schaffte man in der zehnten Runde den Sprung auf den ersten Tabellenplatz. Gegen Ende hin fielen Dominik Tagger & Co. aber wieder etwas zurück und konnten aus den letzten fünf Herbstrunden lediglich vier Punkte einfahren. Interessant ist auch, dass die Debanter zwar in der Auswärtstabelle ungeschlagen den ersten Platz belegen, dafür aber in der Heimtabelle nur den zehnten Platz einnehmen. Erfreulich hingegen ist, dass einige junge Spieler, wie Tobias Jeller, Dusan Simic, Raoul Iglesias, Dominik Sporer oder Cecil Koller, schon einige Male ihr Können beweisen durften.

Union Matrei:
10. Platz / 19 Punkte / Torverhältnis 31:35
Neo-Trainer Günter Tabernig hatte zu Beginn einen sehr schweren Stand. Die in den letzten Jahren erfolgsverwöhnten Iseltaler lagen nach der neunten Runde auf dem letzten Tabellenplatz. Doch dann begann das Werkl bei Rene Scheiber & Co. so richtig zu laufen und man blieb, obwohl man immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, sieben Spiele in Serie ungeschlagen. In der Heimtabelle liegen die Matreier derzeit an der neunten Stelle, auswärts läuft es noch nicht so gut. Mit nur einem Sieg nimmt man derzeit den 13. Platz ein. Neuzugang Christoph Jestl aus Virgen hat sich bereits in die Mannschaft integriert und auch Spieler wie Oliver Steiner oder Marco Mariacher haben bewiesen, dass sie ein Versprechen für die Zukunft sind.

Die Osttiroler Top-Torjäger:
1. Platz (11 Tore in 12 Spielen): Rene SCHEIBER (Union Matrei)
2. Platz (8 Tore in 14 bzw. 16 Spielen): Dominik SPORER und Peter STOJANOVIC (beide FC-WR Nußdorf-Debant)
4. Platz (6 Tore in 15 Spielen): Aldamir DA SILVA (FC-WR Nußdorf-Debant)
5. Platz (5 Tore in 14 Spielen): Oliver STEINER (Union Matrei)

Die Kartenspieler
Bereits zweimal wurde Christoph Steiner (Union Matrei) mit der roten Karte des Feldes verwiesen. Jeweils eine rote Karte erhielten Martin Holzer, Benedict Unterwurzacher  (beide Union Matrei) sowie Peter Klancar und Marcus Neunhäuserer (beide FC-WR). Mit jeweils einer gelb/roten Karte vorzeitig unter die Dusche mussten Daniel Kofler (Union Matrei) sowie David Oberhuber, Cecil Koller und Dusan Simic (alle FC-WR).
Sechs gelbe Karten präsentiert bekamen: Christoph Jestl (Union Matrei) und Aldamir da Silva (FC-WR).
Fünf gelbe Karten zu Buche stehen haben Moritz Mair, Daniel Steiner und Rene Scheiber (alle Union Matrei).
Folgende Spieler sind bei der nächsten gelben Karte gesperrt und halten derzeit bei vier Verwarnungen: Andreas Steiner und Benedikt Wibmer (beide Union Matrei), Peter Klancar, Peter Stojanovic und Dominik Tagger (alle FC-WR).

Die Marathonmänner
1. Platz: Dominik TAGGER und Peter STOJANOVIC (beide FC-WR), 1.440 Minuten in 16 Spielen (90 Minuten pro Spiel)
3. Platz: Andreas STEINER (Union Matrei), 1.350 Minuten in 15 Spielen (90 Minuten pro Spiel)
4. Platz: Thomas HEINZLE (FC-WR), 1.298 Minuten in 15 Spielen (86 Minuten pro Spiel)
5. Platz: Kevin KÖFFLER (Union Matrei), 1.296 Minuten in 16 Spielen (81 Minuten pro Spiel)
6. Platz: Daniel KOFLER (Union Matrei), 1.295 Minuten in 15 Spielen (86 Minuten pro Spiel)

Die Kicker des FC-WR haben im Frühjahr sicherlich das Potenzial, im Titelkampf ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Und die Iseltaler könnten, sofern sie von weiterem Verletzungspech verschont bleiben, auf jeden Fall noch in der Tabelle einen Sprung nach vorne machen und dürften mit dem Abstiegskampf eigentlich nichts zu tun haben. Auf jeden Fall können beide Vereine mit der abgelaufenen Herbstsaison im Großen und Ganzen recht zufrieden sein.

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