Hubener Eisbären feiern 2:8 Sieg in Lienz

Viel Einsatz auf beiden Seiten beim ersten Derby der Saison.

Knapp 300 Besucher hatten sich am 28. November in die Lienzer Eisarena begeben um dem ersten Osttirol Derby in dieser Saison beizuwohnen. Und so klar wie es das Ergebnis vermuten lässt, war der Spielverlauf vor allem im ersten Spielabschnitt bei weitem nicht. Die Lienzer attackierten die Gäste frühzeitig und hatten bereits in der zweiten Spielminute die Riesenchance auf den Führungstreffer. Kevin Veider zog in nummerischer Unterlegenheit alleine auf das Hubener Tor zu, scheiterte aber an einer tollen Abwehr von Keeper Valtiner.

Kurz darauf musste Lienz Akteur Albert Fersterer wegen Spielverzögerung auf die Strafbank. Und diese durchaus vermeidbare Strafe hatte schlimme Konsequenzen für die Hausherren. Denn die Iseltaler bewiesen ihre Kaltschnäuzigkeit und nützen ihr zweites Überzahlspiel zum Führungstreffer. Unter Mithilfe von UEC Keeper Alexander Krätschmer gelang Christian Unterlercher das 1:0 für die Eisbären.

Die Gastgeber ließen sich durch den Rückstand aber keineswegs entmutigen und kamen nach 13 Minuten gleich zu einer Dreifach-Chance. Wieder scheiterte vorerst der alleine vor dem Hubener Tor auftauchende Kevin Veider an Thomas Valtiner, der dann auch noch die folgenden Nachschüsse von Florian Keindl und Christian Wernisch parieren konnte. Im kurz darauffolgenden 5:3 Powerplay drückten die Eislöwen mächtig auf den Ausgleichstreffer, doch ein glänzend disponierter Hubener Keeper bewahrte seine Mannschaft vor einem Verlusttreffer. Wie aus dem Nichts schlugen die Hubener kurz vor Drittelende erneut eiskalt zu. Alexander Riepler sorgte aus einem Konter für die 2:0 Führung nach dem ersten Drittel.

In der Pause dürften die Hubener Spielertrainer Martin Pewal und Thomas Valtiner die richtigen Worte gefunden haben, denn die Iseltaler kamen wie verwandelt aus der Kabine zurück und spielten sich in einen wahren Rausch. Mit enormem Druck wurden die Lienzer in der eigenen Zone eingeschnürt und binnen weniger Minuten stellten die Eisbären die Weichen endgültig auf Sieg. In der 26. Minute schloss Alexander Riepler im Powerplay eine tolle Kombination über Martin Pewal und Johannes Warscher zum 3:0 ab und nur dreißig Sekunden später erhöhte Jürgen Steiner mit einem Backhand-Schuss auf 4:0 für den UECR Huben.

huben-schlaegt-lienz-nov2015
Yeah! Freude bei Huben über das 0:5 im Lienzer Eisstadion. Foto: Brunner Images

Die Hausherren hatten kaum Zeit zum Verschnaufen und konnten ihrerseits kaum Offensivaktionen auf das Eis zaubern. Der Kapitän der Eisbären Martin „Maurer“ Unterlercher sorgte nach einem tollen Haken für das 5:0 und nach exzellenter Vorarbeit von Johannes Warscher war Alexander Payr zur Stelle und erhöhte unter dem Jubel der zahlreichen Hubener Fans nach 36 Minuten auf 6:0. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels hatten aber die Lienzer Eislöwen dann endlich auch ihr verdientes Erfolgserlebnis. Kevin Veider bediente Florian Keindl mit einem traumhaften Pass und dieser verkürzte auf 6:1.

Im Schlussabschnitt nahmen die Iseltaler den Fuß vom Gas und verwalteten ihren Vorsprung routiniert. Den Lienzern muss man hoch anrechnen, dass sie angesichts des klaren Rückstands nicht aufsteckten und bis zum Schluss aufopferungsvoll kämpften. Der an diesem Abend auffälligste Spieler der Eislöwen, Neuzugang Florian Keindl, sorgte im Powerplay mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend für das 6:2. Aber auch die Hubener ließen nicht nach und scorten nur Sekunden später. Robert Trojer ließ sich als Torschütze feiern. Den Schlusspunkt setzte dann wenige Sekunden vor der Sirene Johannes Warscher. Er krönte seine gute Leistung mit dem Treffer zum 8:2 Endstand für den UECR Huben.

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren