Eishockey: UEC Lienz verliert gegen Velden 1:2

Erst in der Overtime gingen die Eislöwen auf eigenem Eis K.O.

Nach dem vorwöchigen 5:0 Erfolg gegen den EC Spittal wollten die Dolomitenstädter am 26. Dezember gegen den Tabellenletzten den nächsten Dreier einfahren und den achten und somit letzten Play Off-Platz absichern. Beide Mannschaften gingen mit viel Schwung in dieses Spiel und so erlebten die rund 100 Zuseher in der Eisarena Lienz von Anfang an ein sehr rasantes Spiel. Es ging munter hin und her und die beiden Torhüter standen immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens. Der schon im letzten Spiel überragende Dominik Tiefnig im Kasten der Eislöwen präsentierte sich auch diesmal bärenstark und brachte die Veldener Stürmer das ein und andere Mal zum Verzweifeln. Aber auch Gäste Keeper Wolf Imrick bewies, dass er ein Meister seines Faches ist und war hauptverantwortlich dafür, dass es mit einem torlosen Unentschieden in die erste Drittelpause ging.

Im zweiten Spielabschnitt wirkten die Kärntner vorerst etwas zielstrebiger und hatten nach 26 Minuten mit einem Lattenschuss Pech. Kurz darauf sorgte Lienz Verteidiger Michael Marx für eine Schrecksekunde bei seiner Mannschaft. Er lenkte einen Schlagschuss eines Veldener Spielers mit dem Schläger an die Stange des eigenen Gehäuses ab. Dominik Tiefnig wäre in dieser Situation wohl machtlos gewesen. Kurz darauf konnten sich die Piraten aus Velden aber dann doch über den Führungstreffer freuen. Thomas Meinhardt schloss eine Angriffsaktion erfolgreich ab und sorgte für das 0:1 aus Sicht der Eislöwen.

Die Antwort der Dolomitenstädter ließ aber nicht lange auf sich warten. Florian Keindl, auch gestern wieder einer der auffälligsten Spieler im Dress der Eislöwen, gelang in der 37. Minute der vielumjubelte Ausgleichstreffer zum 1:1. Und hätte Günter D'Ambros sein Visier kurz vor Drittelende besser eingestellt gehabt, wären die Osttiroler sogar noch mit einer Führung in die Kabinen gegangen. Er setzte aber einen optimalen Querpass aus kurzer Distanz am Veldener Tor vorbei.

Dennoch schien der Ausgleich die Lienzer zu beflügeln. Kurz nach Beginn des Schlussabschnittes hatte Christian Wernisch gleich zweimal den zweiten Treffer für die Hausherren auf der Schaufel. Zunächst knallte er die schwarze Hartgummischeibe an das Gestänge des Veldener Tors und in der 44. Minute scheiterte er an einer tollen Reaktion des Gästekeepers.

Kurz vor Spielende drängten die Osttiroler in einer numerischen Überlegenheit mächtig auf den Siegestreffer. Pech im Abschluss und ein überragender Wolf Imrick im Veldener Tor verhinderten diesen jedoch mit Können und einer Portion Glück. So ging es danach in eine fünfminütige Overtime, in der die Gäste vom Wörthersee das bessere Ende für sich hatten. Thomas Meinhardt nützte eine Unaufmerksamkeit der Lienzer Abwehr eiskalt aus und traf in der 64. Minute zum 2:1 Erfolg für den USC Velden.

Fazit: Ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe endete mit einem glücklichen Sieg für die Kärntner. Für die Lienzer heißt es nun weiter um den Play Off-Platz zittern.

Lienz-Keeper Dominik Tiefnig konnte die Niederlage in letzter Minute nicht verhindern. Foto: Brunner Images
Lienz-Keeper Dominik Tiefnig konnte die Niederlage in letzter Minute nicht verhindern. Foto: Brunner Images
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