„Gaba“ rief – und die Musikfamilie rockte

Jamsession im Lienzer Volkshaus wurde zum Szene-Happening.

Was könnte schöner sein, als guten Musikern dabei zuzuhören und zuzusehen, wie sie lustvoll und virtuos einfach gute Musik machen, quer durch das Gemüsebeet der Blues-, Jazz- und Rockgeschichte, ohne Berühungsängste zwischen Blechbläsern und Hartmetallern, Soulsängerinnen und Jazzbassisten? Am 5. Jänner wurde das Publikum im Volkshaus genau mit dieser Mischung beglückt, von Musikern, die eines verbindet: sie standen im Laufe der letzten Jahre oder Jahrzehnte mit Gabriel Forcher auf der Bühne. Er war es auch, der die bunte Truppe für dieses Konzert zusammentrommelte.

„Gaba“ startete in den Achtzigern als knallharter Metaller, traf dann den ebenso musikbesessenen Buffy Wallrodt und spielte in dessen „Bluesclan“ die Bluesrock-Gitarre. Andere Formationen folgten und auch andere Genres, etwa Volksmusik, Jazz und Pop. Und so war das nachweihnachtliche „X-Mas-Konzert“ im Volkshaus nicht nur ein Wiedersehen vieler alter Freunde auf einer gemeinsamen Bühne, sondern auch ein Happening unterschiedlichster Stilrichtungen mit einem gemeinsamen Nenner, den Buffy Wallrodt auf den Punkt bringt: „Wir alle wollen mit Herzblut ehrliche Musik machen und ein großartiges Konzert abliefern.“

Die Übung gelang und im Volkshaus wurde gerockt, was das Zeug hielt. „Once More“, „Nylonsax“, „Anras Brass Session Band“, Volker Buffy Wallrodt und „Pain Killa“ – alle mischten mit und hatten ihren Spaß, dabei gab's nichts zu verdienen, denn der Eintritt zu diesem Konzert war frei. Dafür jagte ein legendärer Ohrwurm den nächsten und das Publikum ging begeistert mit.

Slideshow: Julian Kollreider

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