Blanik referierte bei SPÖ-Neujahrskonferenz

Lienzer Bürgermeisterin stellte in Wien die Breitband-Initiative vor.

“Infrastruktur in den Regionen, Wachstum und Arbeitsplätze“ lautete das Thema der Neujahrskonferenz des Sozialdemokratischen Parlamentsklubs am 11. Jänner im Wiener Museumsquartier. SPÖ-BürgermeisterInnen und -Gemeinderäte aus ganz Österreich diskutierten mit Bundeskanzler Werner Faymann, Nationalratspräsidentin Doris Bures, den SPÖ-Regierungsmitgliedern und Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser über aktuelle Herausforderungen der Kommunalpolitik und die Vernetzung zur Bundespolitik.

Zentrale Themen waren Fragen des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Infrastruktur vor Ort, die Gesundheitsversorgung und die notwendige Infrastruktur für Wachstum und Arbeitsplätze in den Regionen – etwa schnelles Internet.

Red Carpet für Elisabeth Blanik beim roten Neujahrstreffen. Fotos: EXPA/Michael Gruber
Red Carpet für Elisabeth Blanik beim roten Neujahrstreffen. Fotos: EXPA/Michael Gruber

„Breitbandausbau“ war dann auch das Stichwort für den Auftritt der Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik. Sie diskutierte mit Infrastrukturminister Alois Stöger, Harald Horvath, IKT-Beauftragter im Burgenland und SPÖ-Forschungs-und Technologiesprecher Philip Kucher über „Breitbandausbau als Technologieoffensive für die Regionen“. Stöger betonte: „Entwicklung des ländlichen Raumes heißt mehr als Landwirtschaftsförderung. Regionale Entwicklung heißt, einen innovativen Lebensraum für Menschen zu schaffen, der Zukunftsperspektiven gibt.“

„Wir befinden uns auf dem Sprung in ein neues technologisches Zeitalter“, betonte Stöger. Die sogenannte „Industrie 4.0“ beschreibe einen fundamentalen Wandel hinsichtlich Produktion und Kommunikation. Bis 2020 soll Österreich deshalb flächendeckend mit Hochleistungsinternet versorgt sein.

Elisabeth Blanik schildert die Breitband-Initiative im Lienzer Becken – Alois Stöger staunt.
Elisabeth Blanik schildert die Breitband-Initiative im Lienzer Becken – Alois Stöger staunt.

In Lienz und Umgebung wird es nicht so lange dauern, erklärte Elisabeth Blanik und stellte das Projekt vor, das der Planungsverband des Lienzer Beckens derzeit auf Hochdruck – und hoch gefördert von Bund und Land – umsetzt. Bereits heuer sollen ja durch die Nutzung bestehender Leerverrohrung und durch neu verlegte Leitungen praktisch der gesamte Lienzer Talboden und die an ihn angrenzenden Gemeinden mit Hochgeschwindigkeits-Internet versorgt sein.

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2 Postings bisher
gruenxi vor 3 Jahren

Ich gebe Hot doc recht. Da haben sich halt rote Theoretiker getroffen. Könnte mir vorstellen, dass einige Ministerien in den Bundesländern angesiedelt werden. Z.B. Landwirtschaft, könnte durchaus in Innsbruck angesiedelt werden, dafür erhalten die Bezirke Landes- ämter, Lienz z.B. Land-und Forstwirtschaft. Dadurch wäre es möglich, die Abwanderung einzudämmen.

Hot doc vor 3 Jahren

Wie weit weg von der Realität sind diese SPÖ Politiker. Breitbandinternet bringt Wachstum und Arbeitsplätze in ländliche Regionen. Arbeitsplätze würde eine Dezentralisierung des Wiener Wasserkopfes bringen. Das Beamtentum auf Österreich aufteilen. Arbeitsrechtliche Bestimmungen die Arbeitsplätze vernichten durchforsten und anstelle von Dauerbestrafung der Unternehmer, diese fördern, damit sie Arbeitsplätze schaffen. Schnelles Internet ist nur der i Punkt mehr nicht.