Mayerl: Mobile Pflege in Osttirol wächst kräftig

Auch mobile psychiatrische Betreuung wird immer stärker genutzt.

Der Osttiroler Landtagsabgeordnete Martin Mayerl präsentiert in einer Aussendung die jüngsten Zahlen zur mobilen Pflege in Osttirol. „Alleine im Zeitraum zwischen 2010 und 2015 wurde die Zahl der geleisteten mobilen Pflegestunden im Bezirk Lienz um 61% von 87.694 auf 141.175 Stunden gesteigert“, informiert Mayerl. Im selben Zeitraum stiegen die Gesamtkosten für die mobile Pflege im Bezirk von 2,1 Millionen Euro auf mehr als fünf Millionen Euro.

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Häusliche Pflege wird in Osttirol von den acht Sozial- und Gesundheitssprengeln organisiert. Foto: Expa/Groder

Gemeinsam mit Städten und Gemeinden sei Tirol Vorreiter bei der Betreuung in den eigenen vier Wänden, erklärt Mayerl. Die häusliche Pflege wird in Osttirol von den acht Sozial- und Gesundheitssprengeln organisiert und angeboten. Sie wurde im Jahr 2015 von 960 Betroffenen in Anspruch genommen, 2010 waren es 720, also ca. 33 Prozent weniger. „Beinahe alle pflegebedürftigen Menschen wollen so lange wie nur möglich in den eigenen vier Wänden bleiben“, unterstreicht der Abgeordnete und verweist auf den „Strukturplan Pflege 2012–2022“ des Landes Tirol, im dem der Ausbau der Pflege zu Hause als Leitlinie verankert sei.

„Seit dem Jahr 2012 wird auch eine mobile psychiatrische Pflege angeboten, die Menschen mit psychiatrischen und neurologischen Krankheiten, sowie deren pflegende Angehörige unterstützt. Dieses Angebot wird ebenfalls immer stärker genutzt“, erläutert Martin Mayerl.

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