Huben startet mit Sieg in die Play-off-Runde

Gegen Althofen feierten die Iseltaler einen 7:3 Heimerfolg.

Für die Eishockeyspieler hat im wahrsten Sinne des Wortes die „fünfte Jahreszeit“ begonnen – die Play-offs. Am 13. Februar hatten die Eisbären im ersten Viertelfinalspiel den 1. EHC Althofen zu Gast.

Es entwickelte sich vor rund 400 Besuchern im Eisstadion Huben eine richtige Play-off-Partie. Beide Mannschaften wollten nicht zu viel riskieren und legten ihr Hauptaugenmerk vorerst auf eine fehlerfreie Defensivarbeit. Den ersten Warnschuss feuerten die Gäste in der 3. Minute ab. David Struhar fand jedoch in Huben Keeper Thomas Valtiner seinen Meister. Die Rhinos aus Althofen kamen danach immer besser ins Spiel und gingen in der 7. Spielminute in Führung. Nicolas Reisinger staubte aus kurzer Distanz zum 1:0 ab.

Die prompte Antwort der Eisbären folgte nur 15 Sekunden später. Vom Bully weg starteten die Hausherren einen Angriff. Martin Pewal brachte den Puck vor das Tor und Robert Trojer netzte zum vielumjubelten 1:1 Ausgleich ein. Dieser Treffer beflügelte die Iseltaler, die immer mehr das Kommando übernahmen. So hatten die Eisbären bereits Sekunden später eine Doppelchance auf den Führungstreffer. Zunächst scheiterte Johannes Warscher am Keeper der Gäste und danach setzte Robert Trojer den Puck haarscharf am Kreuzeck vorbei. Nach 11 Minuten konnte Sebastian Wieser im Tor der Rhinos Althofen einen Schuss von Marco Gasser entschärfen.

Vor allem die erste Angriffsreihe der Eisbären machte enormen Druck und nachdem Robert Trojer kurz zuvor noch am Althofener Schlussmann scheiterte, machte es Johannes Warscher in der 17. Minute besser. Nach einem blitzschnellen Konter wurde er von Robert Trojer ideal freigespielt und schob den Puck flach zum 2:1 für die Hausherren ins Netz. Mit diesem Spielstand ging es dann auch erstmals in die Kabinen.

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Huben startet mit einem Sieg gegen Althofen in die Play-Offs. Foto: Brunner Images

Das Mitteldrittel verlief anfangs wieder sehr ausgeglichen, ehe die Iseltaler nach 25 Minuten ihre Führung ausbauen konnten. Wenige Sekunden nachdem die Heimischen eine Überzahlmöglichkeit nicht nutzen konnten, schnappte sich Robert Trojer das Spielgerät und hämmerte es zum 3:1 in den Althofener Kasten. Aber die Gäste ließen die Köpfe nicht hängen und kamen im Powerplay wieder zurück ins Spiel. Einen wunderschön herausgespielten Angriff schloss Kevin Schabernig mit dem Anschlusstreffer zum 3:2 ab. Danach wurde das Spiel etwas härter, was auch zu zahlreichen Strafen führte. Kurz vor Ende des zweiten Drittels gelang den Eisbären aus einer 5:3 Überlegenheit der vierte Treffer. Johannes Warscher traf zum 4:2 Zwischenstand nach 40 Minuten.

Somit musste die endgültige Entscheidung in diesem ersten Viertelfinal Spiel im Schlussabschnitt fallen. Und die Gäste erhöhten den Druck auf das Hubener Tor von Minute zu Minute und wurden in der 48. Minute für ihre Angriffsbemühungen belohnt. Nach einer sehr fragwürdigen zwei Minuten Strafe gegen Marco Gasser nützten die Rhinos die Überzahl eiskalt aus und David Struhar verkürzte mit einem noch leicht abgefälschten Schuss von der blauen Linie zum 4:3. Aber auch diesmal hatten die Eisbären die richtige Antwort parat. Nicht einmal eine Minute später erkämpfte sich Alexander Riepler im Angriffsdrittel der Gäste die Scheibe, brachte sie vor das Tor und Martin Steiner schoss aus kurzer Distanz zum 5:3 ein. Dieser Treffer war ein gewisser Knackpunkt im Spiel der Gäste, denn es schlichen sich danach einige Unkonzentriertheiten bei den Althofenern ein. Johannes Warscher erkämpfte sich gegen zwei zu zögerlich agierende Spieler der Kärntner den Puck, sah den in der Mitte lauernden Alexander Riepler und dieser hatte wenig Mühe die schwarze Hartgummischeibe zum vorentscheidenden 6:3 im Kasten der Rhinos unterzubringen.

Dass die Eisbären auch in körperlicher Hinsicht in guter Verfassung sind, bewies drei Minuten vor der Schlussirene Marco Gasser. Der gebürtige Virgener blieb in einem Fight mit Nicolas Reisinger klarer Punktesieger und wurde von den Eisbären Fans mit frenetischem Applaus gefeiert. Den Schlusspunkt im Spiel setzte dann Alexander Payr sechs Sekunden vor dem Ende. Er traf zum Endstand von 7:3 für den UECR Huben.

Damit können die Eisbären am 16. Februar in Althofen bereits den Aufstieg ins Halbfinale fixieren, ansonsten käme es am 18. Februar zu einem alles entscheidenden dritten Spiel in Huben.

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