Passend zur Fastenzeit: Haydns „Sieben letzte Worte“

Quartett der Südtiroler Streicherakademie spielt Urfassung des Oratoriums am 5. März in Lienz.

Quartett der Südtiroler Streicherakademie
„Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ von Joseph Haydn: Die rein instrumentale Fassung des ersten deutschen Oratoriums wird von Georg Egger und Hedwig Raffeiner (Violine), Andrea Repetto (Viola) und Anna Egger (Violoncello) gespielt.

Viele Musikliebhaber kennen das Oratorium „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“, nur wenige wissen, dass die Urfassung der musikalischen Umsetzung der Leiden Christi von Joseph Haydn ein Streichquartett ist. Es wurde 1785 vom Domherren der spanischen Stadt Cadiz beim österreichischen Komponisten in Auftrag gegeben.

Passend zur Fastenzeit spielt das Quartett der Südtiroler Streicherakademie Bozen das Werk am Samstag, 5. März 2016 um 20.00 Uhr in der Lienzer Spitalskirche. Es besteht aus sieben Adagio-Sätzen und dem abschließenden „Terremoto“ (Erdbeben). Obwohl es rein instrumental vorgetragen wird, spricht die Musik für sich. Joseph Haydn bezeichnete das Werk selbst als eines seiner gelungensten.

Im Konzert wird der Text, der im Oratorium gesungenen „7 Worte“ zusätzlich im Programm nachzulesen sein. Die Streicherakademie Bozen wurde unter der künstlerischen Leitung von Georg Egger im Jahre 1987 vom Südtiroler Musikverein gegründet. Sie setzt sich vorwiegend aus Südtiroler Musikern zusammen, die eine reiche Kammermusik- und Orchestererfahrung in bedeutenden Ensembles im In- und Ausland aufweisen können. Die Streicherakademie spielt auch in kleiner Kammermusik-Besetzung wie hier als Quartett in Lienz: Georg Egger und Hedwig Raffeiner (1. und 2. Violine), Andrea Repetto (Viola) und Anna Egger (Violoncello).

Karten für das Konzert sind im Bürgerservicebüro in der Liebburg erhältlich, Info und Reservierung unter Tel. 04852/600-519 und auf www.stadtkultur.at.

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