Heereshubschrauber nicht im „Flüchtlingseinsatz“

Routinemäßiges Sprungseminar der Piloten und Fallschirmspringer.

Nachdem in den letzten Tagen immer wieder Heereshubschrauber in Osttirol gesichtet wurden, hielt sich hartnäckig die Vermutung, dass das Bundesheer bereits Einsätze zur „Grenzsicherung“ vorbereitet. Dem widersprechen heute Oberstleutnant Thaddäus Weiler und Presseunteroffizier Franz Faustini in einer Aussendung. Das Jagdkommando aus Wiener Neustadt führe für alle Fallschirmspringer und Hubschrauberpiloten des Österreichischen Bundesheeres das jährlich verpflichtende Sprungseminar durch.

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Das Heer übt Fallschirmspringer-Einsätze unter hochalpinen Bedingungen. Das sei alljährliche Routine, wird verlautbart.

„Für die Piloten gilt es, Außenlandungen im alpinen Gelände zu üben. Die Fallschirmspringer absolvieren ihr Sprungprogramm in exponierter Lage unter Extrembedingungen. Neben den luftbeweglichen Soldaten des Jägerbataillons 25 aus Klagenfurt nehmen auch Angehörige der Belgischen Armee und der Deutschen Bundeswehr teil“, heißt es in der Aussendung.

Selbstverständlich sei dieses Übungsvorhaben bei der Bezirkshauptmannschaft Lienz angemeldet und in den betreffenden Gemeinden kundgemacht worden. Der Nationalpark Hohe Tauern werde von den Übungsflügen gänzlich ausgespart.

Weiler: „Das Gerücht, dass es sich um Erkundungsflüge für einen eventuellen sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz zur Bewältigung der Migrationsströme handelt, kann widerlegt werden.“

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