Bernd Hradecky und die Matreier Liste wollen den Überprüfungsausschuss der Tauerngemeinde leiten. Foto: Expa/JFK

Bernd Hradecky und die Matreier Liste wollen den Überprüfungsausschuss der Tauerngemeinde leiten. Foto: Expa/JFK

Matreier Liste fordert Leitung des Überprüfungsausschusses

Hradecky: Ausschussbesetzung werde zeigen, ob Zusammenarbeit möglich ist.

Bei der Gemeinderatswahl am 28. Februar erreichte die Matreier Liste knapp 47 Prozent aller abgegebenen Stimmen und acht von 17 Sitzen im Matreier Gemeindeparlament. Aus diesem guten Ergebnis leitet die Opposition, angeführt von Tierarzt und Hotelier Bernd Hradecky, den Anspruch auf die Leitung des Überprüfungsausschusses ab. Es sei üblich und auch wichtig für eine wirkungsvolle gemeindeinterne Kontrolle. Die konstituierende Sitzung des Matreier Gemeinderates findet am Freitag, 18. März ab 20.00 Uhr im Ratsaal der Gemeinde statt.

Langzeitregent Andreas Köll, der wiedergewählt wurde, gewährte der Opposition in der abgelaufenen Legislaturperiode keinen einzigen Ausschussvorsitz. „Uns die Leitung des Überprüfungsausschusses zu übertragen, wäre Grundvoraussetzung in einer demokratischen Gemeinde und ein erstes Signal für eine Zusammenarbeit“, erklärt Bernd Hradecky. Weil die Matreier Liste im Wahlsprengel Huben eine Mehrheit erreichte, wünscht sich die Opposition auch die Leitung des Ortsausschusses Huben. Dies sei eine Umsetzung des Wählerwillens. Die Wahrscheinlichkeit, dass Köll einen der beiden Wünsche erfüllt, gilt als gering.

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6 Postings bisher
Macki vor 3 Jahren

Als Nicht-Matreier:

Erfolgt dann die Überprüfung live auf ATV oder Puls4 und irgendwelche unlistigen "Comedians" machen dann Scherze über den Gehalt der Gemeindebedienstesten usw.?

Blitz Donner vor 3 Jahren

Köll (neo t-shirt-fan und Krawatten-Rebell) hat in "Tirol Heute" vor der Wahl groß angekündigt, dass er Zusammenarbeit leben will. Dies könnte er jetzt mit diesem Vorschlag von Bernd Hradecky beweisen, doch wer gibt schon gerne freiwillig etwas her, wenn es auch so geht.

Stick vor 3 Jahren

"...Signal für eine Zusammenarbeit"...Zusammenarbeit bedeutet aber, dass man aufeinander zugeht und nicht versucht im Wahlkampf und auch schon im Laufe der Gemeinderatsperiode alles schlecht zu machen und bei jeder Vermutung eine Aufsichtsbeschwerde macht. Zusammenarbeit heißt gemeinsam nach Problemlösungen zu suchen...aber nicht jedes Problem in den Medien und im "Gugga" zu veröffentlichen. Ob sich die Matreierliste das Vertrauen, welches Voraussetzung für eine Zusammenarbeit ist, verdient hat....werden sie in den nächsten sechs Jahren wohl erst beweisen müssen.

Kilian1990 vor 3 Jahren

Jo, so sanst holt, die Matreier Bauernfamilien mit Gefolge. Reden ständig von Mitanonda denken und lenken, aber sind dann zu stolz mit den anderen zu reden.

Osttiroler.. vor 3 Jahren

Die haben noch immer nichts gelernt! Kommunizieren nur über die Medien.....

Nudlsuppe vor 3 Jahren

Da wird er wohl Pech haben!!