Rapid Lienz startet mit 3:1 Sieg gegen Bleiburg in die Saison

Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen begann für die Dolomitenstädter am 19. März der Kampf um den Klassenerhalt in der Kärntner Liga.

Von den Neuverpflichtungen der Rapidler standen Jonas Warmuth und Matthias Waltl in der Stammformation. Die Gäste aus Unterkärnten begannen das Spiel sehr aggressiv und kamen bereits in der ersten Spielminute zu ihrer ersten Möglichkeit. Nach einem Angriff über die rechte Seite setzte Milan Dajic den Ball aber aus kurzer Distanz neben das Lienzer Tor. Nur drei Minuten später köpfelte Lovro Plimon nach einem Eckball die Kugel über den Kasten.

Die Gastgeber, die erstmals in diesem Kalenderjahr ein Spiel auf Naturrasen bestritten, konnten sich danach etwas aus der Umklammerung lösen und kamen nach rund 25 Minuten erstmals gefährlich vor das Bleiburger Tor. Nach einem schnellen Konter über Markus Ebner bediente dieser den in der Mitte lauernden Clemens Gesser, doch dieser zögerte mit dem Abschluss zu lange und so konnten die Gäste den Ball aus dem Gefahrenbereich klären.

Dann waren aber wieder die spielerisch enorm starken Bleiburger am Drücker. Praktisch im Minutentakt herrschte Alarmstufe rot im Lienzer Strafraum. Und immer wieder war es Gäste Akteur Adnan Besic der dabei im Mittelpunkt stand. Zunächst köpfelte er nach einen Flanke von Rene Partl den Ball aus kurzer Distanz drüber, Sekunden später brachte er das Kunststück zuwege das runde Leder aus wenigen Metern nicht im Tor unterzubringen. In der 30. Minute fand der Bleiburger dann nach einem Kopfball in Rapid Keeper Christian Korunka seinen Meister.

Bei den Dolomitenstädtern lief in dieser Phase wenig zusammen. Einzige Offensivaktion in dieser Phase war ein Drehschuss von Sven Lovric, den aber Bleiburg Keeper Thomas Pök ohne Probleme parieren konnte. Praktisch im Gegenzug konnte Matthias Waltl nach einem Stanglpass von Rene Partl den Ball im letzten Moment vor dem bereits einschussbereiten Daniel Canzi klären.

Kurz vor dem Pausenpfiff gingen die Grünweißen dann aber entgegen dem bisherigen Spielverlauf in Führung. Florian Neumeister tankte sich auf der rechten Außenbahn kraftvoll durch und spielte den Ball auf den freistehenden Markus Ebner. Beim Versuch seinen Gegenspieler zu überheben traf er diesen an der Hand und Schiedsrichter Rene Bichler zeigte regelkonform sofort auf den Elfmeterpunkt. Jonas Warmuth schnappte sich das Leder und verwertete souverän zur 1:0 Pausenführung für die Grün Weissen.

Mit Wiederanpfiff fanden die Hausherren dann besser ins Spiel und kamen nach nur drei Minuten gefährlich vor das Gäste Tor. Lukas Steiner zog von der Strafraumgrenze ab, doch Thomas Pök konnte seinen Flachschuss gerade noch zum Eckball abwehren. Kurz darauf ging ein Distanzschuss von Sven Lovric knapp am Bleiburger Tor vorbei. Die Hausherren agierten nun wesentlich aggressiver und konnten die Angriffsversuche der Kärntner bereits im Keim ersticken. Vor allem Rapid Kapitän Manuel Eder wurde zum unüberwindbaren Hindernis für die Gäste. Einen Unachtsamkeit der Rapidler führte dann aber dennoch nach 66 Minuten zum Ausgleich. Daniel Canzi brachte den Ball von der rechten Angriffsseite scharf zur Mitte und Martin Wakonig schob ihn zum 1:1 ins Netz.

Danach verlief die Partie sehr ausgeglichen, ehe es in der 78. Minute zur wahrscheinlich spielentscheidenden Szene kam. Bleiburg Stürmer Milan Dajic sah für eine „Schwalbe“ völlig zu Recht die gelbe Karte. Er wollte diese Entscheidung des Unparteiischen aber nicht wahrhaben und sagte einige nicht druckreife Worte zu diesem. Schiedsrichter Bichler, der das Spiel souverän im Griff hatte, zeigte Dajic daraufhin die rote Karte.

Dieser Platzverweis mobiliserte bei den Rapidlern die letzten Kräfte und sie konnten diese numerische Überlegenheit nur fünf Minuten später in den Führungstreffer ummünzen. Jonas Warmuth, der ein gelungenes Debüt im Rapid Dress feierte, lupfte den Ball auf den in den Strafraum eindringenden Mario Kleinlercher, dieser nahm ihn wunderbar aus der Luft herunter und schoss trocken zum 2:1 für die Grünweißen ein.

Die Bleiburger mussten danach alles riskieren und wurden nur zwei Minuten später klassisch ausgekontert. Florian Neumeister konnte einen Querpass der Gäste auf Höhe der Mittellinie abfangen und startete zu einem unnachahmlichen Sololauf, den er mit dem Treffer zum 3:1 Endstand abschloss.

Dabei blieb es dann auch nach 90 Minuten und die Dolomitenstädter konnten sich am Ende über drei immens wichtige Punkte freuen.

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