Maria Saal war für Rapid Lienz keine Reise wert

Ohne die verletzten Lukas Steiner und Clemens Gesser kamen die Dolomitenstädter in Maria Saal am 3. April anfangs gut ins Spiel und hatten auch die erste Möglichkeit. In der 8. Minute kam Sven Lovric nach einer Flanke von Markus Ebner an den Ball, traf das runde Leder aber nicht richtig und so konnte sein Schuss von den Kärntnern mit vereinten Kräften abgewehrt werden. Die Gastgeber agierten in diesem „sechs Punkte Spiel“ mit vielen hohen Bällen und übernahmen etwa ab der 20. Minute das Kommando. Zunächst strich ein Schuss von Nikolai Kremer knapp am Lienzer Tor vorbei und in der 25. Minute hatten die Osttiroler bei einem Lattenschuss von Dalibor Stojanovic das Glück auf ihrer Seite. ->

Kurz darauf eröffnete sich den Grünweißen die Riesenchance auf den Führungstreffer. Nach einem Ballverlust der Kärntner kam Sven Lovric in aussichtsreicher Position an den Ball, knallte diesen aber knapp am Tor vorbei. Nach 35 Minuten nahm das Unheil aus Lienzer Sicht seinen Lauf. Patrick Eder konnte Bernhard Walzl nur mehr durch ein Foul im Strafraum stoppen und Nikolai Kremer verwertete den Elfmeter zur 1:0 Führung für die Hausherren. Nur drei Minuten später fiel bereits eine kleine Vorentscheidung in diesem Spiel. Einen Schuss von Dalibor Stojanovic wehrte Rapid Keeper Christian Korunka nur kurz ab und Bernhard Walzl staubte zum 2:0 ab. Kurz vor dem Pausenpfiff musste Thomas Zraunig verletzungsbedingt aus dem Spiel genommen und durch Dominik Müller ersetzt werden.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die nun befreit aufspielenden Gastgeber in Maria Saal die spielbestimmende Mannschaft. Nach einem Ballverlust der Rapidler knallte Bernhard Walzl den Ball an die Querlatte und von dort fiel er hinter der Torlinie zum 3:0 auf den Boden. Und nach 57 Minuten sorgte der Angreifer bereits für den Endstand. Nach einem Stanglpass von der rechten Angriffsseite brachte Walzl den Ball aus kurzer Distanz völlig ungestört zum 4:0 im Lienzer Tor unter. Danach gab es auf beiden Seiten keine nennenswerten Aktionen mehr und so blieb es nach 90 Minuten beim Endstand von 4:0 für den SK Maria Saal.

„Der Sieg der Hausherren geht heute absolut in Ordnung. Wir haben leider nicht auf unserem Niveau gespielt und waren im Prinzip chancenlos. Wir werden das Spiel so schnell wie möglich abhaken und uns auf das wichtige Heimspiel gegen Völkermarkt konzentrieren“, meinte ein sichtlich enttäuschter Thomas Fian, Sektionsleiter des SV Rapid Lienz nach dem Spiel.

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