Martin Hellweger (Mitte), kam spontan bei Bürgermeisterin Elisabeth Blanik vorbei, um sein Team vorzustellen. Links Objektmanager Manuel Riederer. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Martin Hellweger (Mitte), kam spontan bei Bürgermeisterin Elisabeth Blanik vorbei, um sein Team vorzustellen. Links Objektmanager Manuel Riederer. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Hellweger als Überraschungsgast bei Blanik-Pressegespräch

Der Immobilien-Unternehmer brachte sein Team und eine gute Nachricht mit.

Es ist monatliche Routine, dass Bürgermeisterin Elisabeth Blanik den Medien im Rahmen eines Pressegesprächs in ihrem Büro von aktuellen Entscheidungen des Lienzer Stadtrates berichtet. Am 11. April sorgte Immobilien-Unternehmer Martin Hellweger als Überraschungsgast für Abwechslung und einen spontanen Fototermin. Er kam mit seiner Assistentin Evi Bacher und Objektmanager Manuel Riederer unangekündigt auf einen Sprung vorbei, um sein Team vorzustellen.

Mit einem 25 Prozent-Anteil ist Hellweger Mitbesitzer des 6000 m2-Grundstückes, auf dem an der Dolomitenkreuzung in Lienz das EKZ „Kaufhaus Lienz“ entstehen soll. Mehrheitseigentümer ist die Spar European Shopping Centers (SES), die gemeinsam mit Hellweger das Projekt umsetzen möchte. Auch im Namen des Mehrheitspartners überbrachte Hellweger grundsätzlich gute Nachrichten für die Stadt, die nach dem Konkurs der Vorbesitzer Hobag als nachrangiger Gläubiger eigentlich um rund 29.000 Euro umfallen würde.

Die neuen Eigentümer wollen dieses Geld im Kulanzweg zur Verfügung stellen, wenn es für die vorläufige Sanierung der Brachfläche und die Einrichtung eines temporären Parkplatzes verwendet wird. Laut Elisabeth Blanik wird für diesen Parkplatz vermutlich keine Gebühr eingehoben werden. Für einen nur vorübergehenden Betrieb lohne sich der bürokratische Aufwand der Bewirtschaftung nicht. Wie alle seine Vorgänger gab sich auch der Südtiroler Hellweger, dessen Firma Kronberg International Büros in Berlin und Bruneck hat, optimistisch in Sachen Baubeginn für das Kaufhaus. Sein Wunschtermin: Anfang 2017.

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1 Posting bisher
fb vor 2 Jahren

Warum sollte keine Gebühr erhoben werden? Mit der Gebühr könnte dann zumindest die € 29.000,-- in die Stadtkasse zurückverdient werden.

Bürokratischer Aufwand: ein Parkzettelautomat und was sonst noch?

Wenn der Herr Hellweger wieder weg ist wird sich Frau Bgm-in schon wieder in nüchterne Zahlenwelten retten können, es hat den Anschein, dass Investoren bei Ihr mächtig Eindruck schinden können.