Neu beim Kolpingverein sind unter anderen Michael und Clemens Girstmair, Marie Pichler, Toni Tiefenbacher und Christian Pichler (von links). Foto: Kolping/MaG

Neu beim Kolpingverein sind unter anderen Michael und Clemens Girstmair, Marie Pichler, Toni Tiefenbacher und Christian Pichler (von links). Foto: Kolping/MaG

Kolpingverein Lienz wächst und investiert kräftig

34 neue Mitglieder und fast eine Viertelmillion Euro für Gebäudesanierung.

Kolping Lienz ist in den letzten drei Jahren um 34 Mit­glieder ge­wachsen und hat im gleichen Zeitraum 230.000 Euro in Gebäude und Einrichtung in der Adolf Purtscher-Straße 6 investiert. Vor kurzem wurde die gesamte Führung bei der Jahreshauptversammlung wieder gewählt. Der ehemalige Lienzer Vizebügermeister Meinhard Pargger bleibt Obmann und unterstrich, man sei stolz, dass die Investitionen von fast einer Viertelmillion Euro gänzlich ohne Fremdkapital gestemmt werden konnten.

Aufwändig war vor allem die Fenstererneuerung im ersten und zweiten Stock des Objektes, mit einer Investitionssumme von 150.000 Euro. Eine Liechtensteiner Stiftung und die Stadtgemeinde Lienz hätten finanziell mitgeholfen, mit einer Förderung durch das Land Tirol dürfe man zusätzlich noch rechnen, der Großteil der Ausgaben sei aber durch Rücklagen bedient worden, bilanzierte der Obmann und erinnerte daran, dass im 33 Jahre alten Haus demnächst die WC Anlagen zur Sanierung und barrierefreien Gestaltung anstünden.

Neben Pargger lenken Präses Bruno Decristoforo in geistlichen und Norbert Hopfgartner in vereinsstrategischen Belangen den Kolping-Verein. Aufgrund einer Statutenänderung wurden im Rahmen der Jahres­haupt­versammlung alle Funktionen neu gewählt, aber nur ein Vorstandssitz neu besetzt: den Posten Jugendbetreuung wird VP-Neo-Gemeinderätin Eva Wilhelmer übernehmen.

Norbert Hopfgartner berichtete bei der Versammlung über Vereinsaktivitäten, von denen einige wie die Bergmesse am Schoberköpfl oder die Koflwallfahrt nach Maria Luggau breiten Zuspruch fanden. Publikum lockt seit jeher auch die traditionsreiche Kolpingbühne an, die allerdings nach wie vor auf der Suche nach einem Spielleiter ist und derweil auf den Kolpingbrettern „andere spielen lässt“. Theaterchef Reinhold Tschurtschenthaler ist zuversichtlich, dass der Regiesessel bald besetzt werden kann und meint: „Das Ziel ist das Spiel – vielleicht schon im Herbst“. Findet sich ein Regisseur, wird sicher englischer Humor auf dem Spielplan stehen.

Das nächste Programm-Highlight ist aber musikalischer Natur. Am 2.Juni wird die Kakao-Band aus Tansania mit afrikanischem Tanz und Musik die Bretter des Lienzer Kolpinghauses strapazieren, um für das Aids-Projekt von Kolping in ihrer Heimat zu werben und zu sammeln.

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