Turbulenzen für Gleitschirm-Piloten in Ainet und Lienz

Zum Glück verlief eine Serie von Notlandungen am Wochenende glimpflich. Nachdem bereits am 6. Mai in Kals ein in Kärnten gestarteter Gleitschirmpilot nach einer Notlandung und Übernachtung im Gelände unverletzt geborgen wurde, gaben die Retter auch bei zwei Gleitschirm-Bergungen am 7. Mai Entwarnung. Beide Piloten waren ebenfalls von der „Emberger Alm“ oberhalb von Greifenburg zu einem Streckenflug in Richtung Osttirol gestartet. Ein 54-jähriger Deutscher geriet beim Rückflug in der Schobergruppe im Gemeindegebiet von Ainet in Turbulenzen.  Nach eigenen Angaben hatte ihn eine Wolke angesogen. Sein Schirm klappte mehrmals zusammen. ->

Der Mann stürzte in eine steile Schneeflanke und blieb unverletzt. Ein Drachenflieger, der den Vorfall beobachtet hatte, setzte die Rettungskette in Gang. Der Notarzthubschrauber barg den „sichtlich geschockten“ Gleitschirmpiloten.

Ebenfalls mit dem Hubschrauber flog letztlich auch ein 50-jähriger Oberösterreicher zu Tal, der am 7. Mai von der Emberger Alm bis zum Zettersfeld kam, bevor sein Schirm in 2.700 Metern Höhe zusammenklappte. Der Pilot aktivierte den Rettungsschirm und landete unsanft 100 Meter unterhalb der Bergstation des Faschingalmliftes. Beim Aufprall zog er sich eine Fraktur des linken Sprunggelenkes zu, setzte einen Notruf ab und wurde in das BKH Lienz geflogen.

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