Das prominente Wings for Life-Teilnehmerfeld winkt in die Kamera. Im Vordergrund Lukas Müller und Kira Grünberg. Fotos: Philipp Schuster

Das prominente Wings for Life-Teilnehmerfeld winkt in die Kamera. Im Vordergrund Lukas Müller und Kira Grünberg. Fotos: Philipp Schuster

Wings for Life mit neuen Rekorden und Superlativen

Benjamin Karl, Andi Goldberger & Co. liefen wieder für guten Zweck.

Wings for Life“ hat sich innerhalb von nur drei Jahren zu einer internationalen Mega-Charity-Veranstaltung entwickelt, in deren Dienst sich von Beginn an auch Wahlosttiroler und Snowboard-Weltmeister Benjamin Karl stellte. Karl lief auch heuer mit dem Catcher Car um die Wette, gemeinsam mit 14.000 Sportlerinnen und Sportlern bei Prachtwetter in Wien.Weltweit waren an 34 Orten rund 130.000 Menschen am 8. Mai im Dienste der Forschung unterwegs. Auf 6,6 Millionen Euro Spendengeld addierten sich die Laufkilometer der „Wings for Life“-Sportler.

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Benjamin Karl (2.v.l.) lief auch heuer „für jene, die nicht laufen können“.

Karl kam knapp 13 Kilometer weit, bevor ihn das Verfolgerauto einholte. Andi Goldberger, den die Osttiroler als exzellenten Bergläufer vom Dolomitenmann kennen, schaffte sogar die Marathondistanz und möchte daher künftig „Mara-Toni“ genannt werden.

Mit am Start waren auch die derzeit wohl prominentesten österreichischen Sportidole mit Handicap, Kira Grünberg, die ehemalige Stabhochspringerin und Ex-Skispringer Lukas Müller, der mit Hilfe von Thomas Morgenstern fast zehn Kilometer schaffte.  67,9 Kilometer lief der diesjährige Wien-Gewinner Evgenii Glyva, er wurde weltweit Achter. Der globale Wings for Life World Run Champ 2016 heißt Giorgio Calcaterra, der in Mailand in fünfeinhalb Stunden 88,4 Kilometer lief, bis ihn das Verfolgerauto einholte.

Die Catcher Cars, die teilweise von prominenten Sportlern gesteuert werden, erhöhen mit präziser Messtechnik in genau vorgegebenen Intervallen ihre Geschwindigkeit, bis auch der letzte Läufer eingeholt ist. Damit ist nicht nur Ausdauer sondern vor allem auch Tempo ein Thema.

Bei den Frauen setzte Kaori Yoshida im japanischen Takashima neue Maßstäbe. Sie überbot die Bestmarke von Yoko Watanabe aus dem Vorjahr um fast 10km auf insgesamt 65,8 Kilometer. Damit lief sie als erste Dame in der Geschichte des Wings for Life World Run über 60km. Die Österreicherin Karin Freitag wurde mit 59,08 Kilometer in München weltweit Zweite.

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