Matrei mit eindrucksvoller Vorstellung gegen Nötsch

Ein klarer 5:1 Heimsieg beendet die Negativserie der Iseltaler.

Nachdem die Tabernig-Elf in der Tabelle zuletzt gefährlich nahe der Abstiegszone gerutscht war, wollte man im Spiel am 14. Mai gegen die Gailtaler unbedingt wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Die Hausherren begannen vor rund 300 Besuchern im Matreier Tauernstadion sehr ambitioniert und erspielten sich bereits in der Anfangsphase einige Torchancen. Doch wie aus dem Nichts gingen die Gäste aus Nötsch in der 20. Minute in Führung. Nach einem Fehler von Keeper Adrian Wibmer, schoss Elvis Sahinovic, der den missglückten Abschlag des Matreier Schlussmannes abfangen konnte, zum 1:0 ein.

Doch die Hausherren ließen sich dadurch überhaupt nicht aus dem Konzept bringen und nur fünf Minuten später versenkte Rene Scheiber einen Freistoß wunderschön im Nötscher Gehäuse zum 1:1 Ausgleich. Und in der 32. Minute konnten sich die Matreier Fans bereits über den Führungstreffer für ihre Mannschaft freuen. Diesmal war es Daniel Kofler, der einen Freistoß zum 2:1 für die Iseltaler im gegnerischen Tor unterbrachte. Mit diesem Spielstand wurden dann auch die Seiten gewechselt.

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Nötsch wehrte sich vergeblich gegen die immer stärker aufspielenden Iseltaler. Foto: Brunner Images

Auch in der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber die klar überlegene Elf und es dauerte nur wenige Minuten, ehe sie das Spiel endgültig zu ihren Gunsten entschieden hatten. Zunächst stellte Rene Scheiber mit einem Schuss aus der Drehung auf 3:1 und in der 58. Minute erhöhte Christoph Jestl auf 4:1. Die Gailtaler wirkten in dieser Phase komplett überfordert und Rene „Bum Bum“ Scheiber nützte diese Verunsicherung aus und sorgte mit seinem dritten Treffer an diesem Tag für eine komfortable 5:1 Führung.

Danach kontrollierten die Matreier das Spiel ganz klar und hätten bei etwas mehr Nachdruck sogar noch den einen oder anderen Treffer nachlegen können. Mit dieser überzeugenden Vorstellung haben sich die Osttiroler wohl definitiv aller Abstiegssorgen entledigt und können beruhigt an die nächsten Aufgaben herangehen.

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